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Hautkrankheiten:
Neurodermitis, Seborrhoische Dermatitis, Akne, Rosacea, Psoriasis
Wenn Sie,
verehrter Leser, mit einer Hautkrankheit zum Hautarzt gehen, was wird
der Arzt wohl tun? Nun, wenn die Hautkrankheit gutartig ist, d.h. nichts
mit Krebs zu tun hat, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit eine Salbe
oder Creme zur örtlichen Anwendung verschreiben und damit das Problem im
Sinne der Symptombeseitigung vom Tisch haben.
So weit, so
gut. – Sie als Patient allerdings werden, wenn es sich um eine
chronische Hautkrankheit handelt, die Sache nicht so schnell vom Tisch
haben, da die Krankheit wiederkommen wird, sobald Sie die Creme nicht
mehr einsetzen.
Was liegt
hier vor?
Um Ihnen
erklären zu können, was eine chronische im Unterschied zu einer akuten,
d.h. vorübergehenden Hautkrankheit ist, greife ich fünf verschiedene
Grundmuster heraus, die das gesamte, sehr formenreiche Spektrum der
chronischen Hautkrankheiten recht gut repräsentieren. Dabei verzichte
ich aber an dieser Stelle darauf, den Hautkrebs in die Besprechung mit
einzubeziehen, da er ein Problem für sich ist.
Es gibt fünf
Grundmuster der chronischen Hautkrankheiten:
Neurodermitis
Seborrhoische
Dermatitis
Akne
Rosacea
Psoriasis
1.
Neurodermitis
1.a)
Neurodermitis disseminata
Die allgemein
über die Haut verbreitete (disseminierte) Neurodermitis ist ein stark
juckender, zumeist rötlicher, oft auch schuppender, gelegentlich auch
nesselartiger, in jedem Fall aber chronischer, in Schüben verlaufender
Hautausschlag.
Neurodermitis
ist konstitutionell bedingt, d.h., es liegt eine zumeist vererbte Anlage
zu allergischen Hautausschlägen vor, die deshalb in vielen Fällen, -
aber nicht immer -, kombiniert sind mit Asthma bronchiale und
Heuschnupfen.
Die
Neurodermitis wird in der Schulmedizin als „Fehlprogrammierung des
Immunsystems“ gesehen, das unsinnigerweise überaktiviert ist und deshalb
schon auf ganz normale Nahrungsstoffe, wie z.B. Kuhmilch, allergisch
reagiert. Doch wie weit ist man bisher mit dieser Einschätzung
therapeutisch gekommen?
Einerseits
will man aufgrund dieses Krankheitsverständnisses das Immunsystem
dämpfen, andererseits aber doch nicht ganz ausschalten, da es ja auch
notwendige Funktionen innerhalb des Organismus erfüllt. So konzentriert
sich heute die schulmedizinische Forschung darauf, die Hemmung des
Immunsystems so effektiv und langfristig, zugleich aber auch so eng wie
möglich lokal eingegrenzt zu gestalten.
Ganz anders
der anthroposophische Arzt: Für ihn ist es ein „Glücksfall“, wenn er
einen Patienten mit einem allergischen Hautausschlag bekommt, denn diese
Art von Hautausschlägen sind ihm keine „Fehlprogrammierungen“, sondern
nach auswärts gerichtete Kraftakte des Organismus, die als
Protestreaktionen auf innere Störungen gedeutet und behandelt werden
müssen.
Durch
allergische Hautausschläge spricht sich für den anthroposophischen Arzt
ein Zweifaches aus:
Erstens, dass
irgendein Organ in der Tiefe des Organismus nicht richtig funktioniert.
Zweitens,
dass diese Fehlfunktion nicht einfach erduldet wird, bis es zur
Katastrophe kommt, sondern mit Explosivität nach außen getragen wird, um
dort eine vergleichsweise harmlose, wenn auch kosmetisch unerfreuliche
und bisweilen auch qualvoll juckende „Ableitung“ zu erfahren.
Einerseits
bietet also jeder Hautausschlag die Chance, eine innere Schwäche des
Organismus aufzuspüren, die ohne den Hautausschlag nicht zutage getreten
wäre.
Andererseits
ist jeder Hautausschlag ein Indikator dafür, dass eine besonders
günstige Prognose, d.h. eine besonders gute Heilungsaussicht besteht. In
der Naturheilkunde und der Homöopathie werden immer wieder Krankheiten
als „zurückgeschlagenen Hautausschläge“ bezeichnet. Diese heute recht
ungebräuchliche Krankheitsbezeichnung verdankt ihre Entstehung einem
Heilerinstinkt, der in den Hautausschlägen nicht die Krankheit selber,
sondern nur deren Symptom sieht: Hautausschläge sind notwendige
Ausscheidungsprozesse, die nur am falschen Ort, d.h. nicht über den Darm
oder die Nieren, sondern über die Haut erfolgen. Mit diesen abnormen
Ausscheidungsprozessen möchte sich der Organismus von Substanzen
befreien, die er nicht richtig verdauen und eingliedern kann.
Unterdrückt
man nur diese Ausscheidungsprozesse, ohne die Schwäche im Stoffwechsel
zu beheben, dann können primär harmlose Substanzen zu „Giften“ werden.
Unter „Giften“ verstehe ich hier nicht allgemein-giftige Substanzen,
sondern solche, die der Organismus nicht „verdauen“, das
heißt: verwandeln, verwenden, oder auf dem normalen Weg über den Harn
oder Stuhlgang ausscheiden kann. Der hier gemeinte „Giftbegriff“ macht
also nur Sinn im Verhältnis zu den ganz individuellen Kräften des
Organismus. Und wenn man in der Naturheilkunde von „Entgiftung“ spricht,
dann müssen damit nicht unbedingt hochgiftige Substanzen gemeint sein,
sondern „Gifte“ im obigen Sinn.
Die hier in
besonderem Maße für den Krankheitsverlauf der Neurodermitis
ausschlaggebende Reaktionsweise des Organismus auf "Gifte" wird als
„Allergie“ bezeichnet. Unter Allergien versteht man erworbene
Unverträglichkeiten, die aber nur entstehen, wo entsprechende erbliche
Voraussetzungen gegeben sind.
Andererseits
ist die Bezeichnung „Neurodermitis“ für diese
chronisch-entzündliche Hautkrankheit ebenso zutreffend, wie die
Bezeichnung „allergisches Ekzem“, denn aktuelle Verschlimmerungen
können stark von nervösen Belastungen geprägt sein.
Wir machen
daher zwei grundlegende Erfahrungen bei der Behandlung der
Neurodermitis:
1.
Je schlimmer die Symptome, desto besser die Heilungsaussichten,
weil die „Heftigkeit“ der Beschwerden nicht die Krankheit selbst,
sondern Ausdruck der Bereitschaft des Organismus zur „Revolte“ gegen
eine sonst versteckt bleibende Schwäche ist.
2.
Krankheiten, für die es sonst wenig Heilungsaussichten gibt, wie
zum Beispiel Multiple Sklerose, Morbus Krohn, Colitis Ulcerosa, oder
Krankheiten, für die es keine brauchbare Erklärung gibt, wie zum
Beispiel Vitiligo, oder der kreisrunde (im Unterschied zum diffusen)
Haarausfall, können plötzlich bei einer erfolgreichen
Neurodermitis-Behandlung verschwinden. Anhand dessen, was im
Vorangegangenen über die Entstehung von „Giften“ im Organismus gesagt
ist, wird also deutlich, wie wichtig eine nicht nur oberflächliche
Behandlung der Neurodermitis sein kann.
Sonderformen
der Neurodermitis:
1.b)
„Milchschorf“ und atopisches Ekzem
Der
sogenannte Milchschorf tritt extrem früh im Kleinkindesalter auf und ist
nach meinem Verständnis nur eine Sonderform der Neurodermitis, wie auch
das atopische Ekzem, weshalb die Behandlung dieselbe ist.
1.c)
Neurodermitis des Unterleibes und der Beine.
Für
Neurodermitis, Milchschorf und atopisches Ekzem typisch ist die
Ausstrahlung der Hauterscheinungen nach oben, das heißt zum Kopf hin und
zu den Stellen, die wie der Kopf sehr empfindlich sind, also zum
Beispiel das Dekolletee, die Hände, die Innenseite der Ellenbeugen und
in die Kniekehlen. Davon weichen manche Verlaufsformen der Neurodermitis
aber deutlich ab, indem die Hauterscheinungen am Unterleib, zum Beispiel
um den After, an den Genitalien, in der Leistenregion, oder an den Beine
auftreten.
Wenn dies der
Fall ist, liegt mit Sicherheit eine zusätzliche Ursache vor, am
häufigsten eine Nahrungsmittel-Allergie. Diese ist nicht durch
die bei Hautärzten üblichen Tests erfassbar, sondern nur durch einen
IgG-Test.
Leider wird
der IgG-Test nur von Privat-Kassen bezahlt, und leider ist dieser Test
wissenschaftlich noch umstritten. Er kostet 180.- EURO, und weil er
wissenschaftlich umstritten ist, findet man über ihn viel Negatives im
Internet. Ich verwende diesen Test seit 10 Jahren und habe sehr gute
Erfahrungen damit gemacht. Es gibt auch keine Alternative.
1.d) Kontakt
– Dermatitis
Die
sogenannte Kontakt – Dermatitis ist ein Spezialfall der Neurodermitis
und als solcher eben nicht allgemein auf die Haut verbreitet, sondern
auf bestimmte Hautregionen beschränkt, die irgendwelchen chemischen
Reizen ausgesetzt sind. Sind diese chemischen Reize beruflich bedingt,
spricht man auch vom Berufs-Ekzem.
Die Ursachen
sind identisch mit denen der Neurodermitis, so dass neben der Vermeidung
des Hautkontaktes mit dem auslösenden Reiz dieselbe
homöopathisch-anthroposophische Behandlung erfolgreich und nachhaltig
wirksam ist.
2.
Seborrhoische Dermatitis
ist ein
ebenfalls rötlich-schuppiger, darüber hinaus aber stark nässender
Hautausschlag. Nach schulmedizinischer Auffassung ist er infektiös (d.h.
bakteriell oder durch eine Pilzinfektion) bedingt. Deshalb wird er
schulmedizinisch antibakteriell oder antimykotisch behandelt.
Dagegen
spricht aber, dass die Krankheitsherde symmetrisch, und an ganz
typischen Stellen des Körpers, z.B. auf der Kopfhaut, hinter den
Ohrmuscheln oder im Gehörgang, an den Augenbrauen, Nasenwinkeln, oder
auf dem Brustbein auftreten, so dass zumindest für die örtliche
Verteilung der Krankheitsherde sehr deutlich auch ein innerer Faktor des
Organismus wirksam ist. Die „Infektion“ der Haut ist auch nicht
übertragbar. Das spricht dafür, dass sie an hochindividuelle, innere
Krankheitsfaktoren gebunden ist. In der Behandlung muss man deshalb
besonders die Verdauung, das heißt die Abbauprozesse im Darm stärken,
vermittels derer die Nahrungsstoffe dem inneren Milieu des Organismus
angeglichen und für die Ernährung des Organismus erschließbar werden. So
besteht ein deutlicher Unterschied zur Neurodermitis in zweifacher
Hinsicht:
1. Die Krankheitserscheinungen sind weniger von aktuellen nervösen
Belastungen, als von einer konstitutionellen Schwäche des
Verdauungssystems geprägt.
2. Es bestehen keine Allergien, das heißt, die „Revolte“ gegen die
Schwäche des Verdauungssystems fällt schwächer aus als bei der
Neurodermitis.
Die Krankheitserscheinungen verlaufen aber dennoch schubförmig, weil
letztlich alle Vorgänge des Organismus rhythmisch verlaufen.
3. Akne
3.a) Akne
vulgaris
Die Akne
vulgaris oder auch gewöhnliche Akne steht in der Mitte aller chronischen
Hautkrankheiten und kommt damit der Gesundheit am nächsten. Deshalb ist
sie auch am weitesten verbreitet und wird paradoxerweise von den Ärzten
am wenigsten verstanden. Sie beruht nach meinem Verständnis darauf, dass
zwei Dinge zusammenkommen: Einerseits ein Überschuss an Talgproduktion,
und andererseits die Tendenz, diesen Überschuss nicht auszuscheiden,
sondern zurückzuhalten. Deshalb ist die heute erfolgreichste
schulmedizinische Behandlung das medikamentöse „Abschälen“: Es werden
Medikamente gegeben, die dazu führen, dass die oberste Hautschicht
„abgeschält“, das heißt abgestoßen, und damit auch der Talgüberschuß
abgestoßen wird.
Eine zweite
schulmedizinische Behandlungsmethode besteht darin, örtlich oder
innerlich Antibiotika zu geben, weil die angestauten Talgdrüsen
eigentlich immer infiziert sind. Die Akne-Herde sehen deshalb in der
Mitte gelb aus, weil Eiter gelb ist, und drum herum rot, weil die
Infektion eine Entzündung hervorruft.
Aber wie
immer in der Schulmedizin, gibt es nicht nur Nebenwirkungen, sondern vor
allem keine Nachhaltigkeit: Nach Beendigung des „Abschälens“ oder auch
der Antibiotika ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Akne
wiederkommt.
Die
homöopathisch-anthroposophische Behandlung besteht darin, dass man
innerlich Mittel gibt, die den Körper dazu anregen, den überschüssigen
Talg auszuscheiden.
3.b)
Furunkulose und Akne profunda
Bei der
Furunkulose
vergrößern sich die Akne-Herde und ballen sich in Gruppen zusammen. Die
Behandlung der Furunkulose ist ein Spezialgebiet der Homöopathie, und
zwar speziell der Behandlung mit hochpotenzierten Nosoden. „Nosoden“
werden aus Krankheitsherden gewonnen und anschließend hoch potenziert.
Speziell bei Furunkulose ist die Milzbrand-Nosode besonders erfolgreich.
Da aber der Milzbrand-Erreger extrem aggressiv ist, und deshalb sogar
militärisch und terroristisch verwendet werden kann, sind die Milzbrand-Nosoden
nur noch aus der Schweiz erhältlich.
Bei der
Akne profunda
verstärkt
sich die Tendenz, die Talgüberschüsse zurückzuhalten, so dass die
Entzündungen tiefer liegen, stärker schmerzen, und auch schwerer
abheilen. In der Schulmedizin wird hier vielfach zur Operation
gegriffen, was die Patienten schwer belastet, und oft Narben
hinterlässt, sie aber dennoch nicht nachhaltig befreit.
In der
anthroposophischen Therapie sind bei der Akne profunda intravenöse
Injektionen im wöchentlichen Abstand zusätzlich notwendig. Damit wird
aber ein nachhaltiger Erfolg ermöglicht.
4. Rosacea
(auch sogenannte Akne Rosacea)
Die Rosacea
wird vielfach auch als „Akne Rosacea“ bezeichnet, ist aber ein
eigenständiger Krankheitsprozess. Die Rosacea bildet rötliche,
knötchenförmige Herde vor allem im Gesicht, die keinerlei
Einschmelzungstenzenz wie die Akne zeigen, sondern statt dessen zu einer
zunehmenden Verdickung der Haut im Bereich der Knötchen neigen. Das
Hauptmanifstationsalter liegt um das 40. Lebensjahr, also wesentlich
später als bei der Akne. Die Behandlung ist ähnlich wie bei der
Schuppenflechte mit arsen- und bromhaltigen homöopathischen Mitteln in
Verbindung mit schwach verdünnten Mistel-Injektionen am erfolgreichsten.
5. Psoriasis
(Schuppenflechte).
Wie bei
Neurodermitis und seborrhoischer Dermatitis liegt auch hier ein
schubförmig verlaufender, juckender, rötlicher und zugleich schuppiger
Hautausschlag vor, so dass der Laie geneigt ist, jeden schubförmig
verlaufenden, juckenden, rötlichen und zugleich schuppigen Hautausschlag
als „Schuppenflechte“ zu klassifizieren. Bei genauerer Betrachtung, und
erst recht unter dem Mikroskop, geht aber die Schuppenflechte mit
herdförmigen Ansammlungen von Entzündungszellen einher, die von
Blutgefäßerweiterungen oder sogar Blutgefäßneubildungen begleitet sind.
Daher sind die Herde der Schuppenflechte rötlich und zugleich erhaben.
Da außerdem die gleichzeitig bestehende Schuppenbildung noch dadurch
gekennzeichnet ist, dass sich die Hautschuppen nicht von einander lösen,
sondern in größeren Schollen zusammenhängen, sind die rötlichen
Psoriasis-Herde zusätzlich von einer trockenen, silbrig-durchscheinenden
Schicht bedeckt, so dass sie sich nicht nur erhöht, sondern auch hart
anfühlen.
Sie werden
deshalb auch „Plaques“ genannt, was auf Französisch so viel wie
„Platten“ heißt.
Aus
anthroposophischer Sicht ist also die Schuppenflechte der volle
Gegensatz zur Neurodermitis: Während die Neurodermitis einem
Ausscheidungsprozess an falscher Stelle entspricht, zeigen sich bei der
Psoriasis krankhaft gesteigerte Prozesse in der Richtung des
Festhaltens, Verfestigens, bis hin zur Ablagerung von Zellen und der
Neubildung von Blutgefäßen. Doch gibt es auch Gemeinsamkeiten: Die
Zellen, die in den Plaques angehäuft werden, sind Entzündungszellen.
Außerdem ließ sich mikrochemisch nachweisen, dass sowohl bei der
Neurodermitis, als auch bei der seborrhoischen Dermatitis und der
Psoriasis Eiweiß-Ausscheidungen aus dem Blutplasma vollzogen werden, die
bis in die Haut reichen und von dort aus nach draußen führen. Bei der
Neurodermitis erzeugen die Eiweiß-Ausscheidungen auf der Haut das
eigenartige Trockenheitsgefühl, die seborrhoische Dermatitis bezieht
daraus ihren nässenden Charakter und bei der Schuppenflechte sind die
Eiweiß-Ausscheidungen mit daran beteiligt, dass die sich abschuppenden
Oberhautzellen nicht einzeln, wie bei der normalen Hauterneuerung durch
hauchfeine, unsichtbare Abschuppung, sondern in großen zusammenhängenden
Platten abgestoßen werden.
Für die
anthroposophische Therapieentscheidung ist diese fünffache Gliederung
der chronischen Hautkrankheiten grundlegend. Im Einzelfall können aber
alle erdenklichen Übergänge, Überschneidungen, und sogar Kombinationen
der fünf genannten Grundkrankheiten vorkommen, obwohl viele der
grundlegenden Prozesse einander entgegengesetzt sind. Der Mensch ist
eben nicht nur ein kompliziertes, sondern oft auch ein in sich paradoxes
Wesen. Da hilft dann oft genug nicht mehr die strenge Logik, sondern nur
noch die eingehende, individuelle Diagnostik, wenn die Behandlung ein
Erfolg sein soll. |