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Meditation als Therapie

Diabetes

Ein Behandlungsvorschlag:

Mir wurde geraten, möglichst heiße Bäder zu nehmen, so heiß man nur aushalten können (also bis 41 oder 42 Grad), so dass man bis zum Kinn im heißen Wasser sitzend dermaßen schwitzt, dass einem der Schweiß von der Stirne rinnt. Dazu verordnete Herr Dr. Steiner, vorher auf das Wasser einen Teelöffel voll Rosmarin-Öl zu schütten. (Dieses Duftes wegen durfte ich die Bäder nicht abends, sondern nachmittags nehmen).

 

Ferner verordnete mir Herr Dr. Steiner eine Meditation

Die Übung bestand in folgendem:

Ich sollte mir vorstellen diese 4 flammenden Kerzen und mit ihnen das folgende tun in der Vorstellung.

 

3

4 1 erlischt, 2 erlischt, 3 erlischt, 4 erlischt.

Darauf: 1 entzündet sich, - 2 und 4 flammt auf - und schließlich flammt auch 3 wieder auf.

 

2

 

1

Und dieses gleich dreimal hintereinander tun und täglich dreimal wiederholen.

Als ich kurz darauf keine Zucker-Ausscheidung mehr hatte, riet mir Herr Dr. Steiner, die Übung allein fortzusetzen, um einen Rückfall auszuschließen und zwar so: nur 3 Monate lang, nicht länger - weil die Übung dann nicht mehr wirkt (!!!) - und eine Pause von 3 Monaten einzulegen; und dann nochmals die Übung durch 3 Monate durchzuführen.

Mir hat das wunderbar geholfen. Man musste innerlich dabei etwas TUN, das anstrengte: durchführen! "Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer", sagt Goethe, - nämlich es auszuführen, - und darauf kommt es an.

(an Pfarrer Ruhtenberg, durch Dr. Suchantke übermittelt)

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