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Homöopathie
Die Homöopathie wurde bereits zur Goethezeit durch Samuel
Hahnemann entwickelt. Hahnemann beobachtete, dass viele Natursubstanzen völlig neue
Heilkräfte entfalten , wenn man sie durch geeignete Verfahren auflöst und in
pharmazeutische Trägersubstanzen wie Zucker, Wasser, Alkohol, oder Milchzucker
einarbeitet, ungeachtet der damit verbundenen Verdünnung der Ausgangssubstanz .
Ja, paradoxer Weise stellte sich sogar heraus, dass es für einen Großteil des
Wirkungsspektrums von natürlichen Heilmitteln geradezu unerlässlich zu sein scheint ,
dass die Ausgangssubstanzen bei der homöopathischen Verarbeitung einer Verdünnung
ausgesetzt werden. Viele Substanzen , die unbearbeitet , und insofern unverdünnt,
überhaupt keine arzneiliche Wirkung entfalten , wie z.B. Kochsalz, Pottasche,
Kieselsäure , oder Meerwasser, und viele andere mehr, sind durch die Verfahren Hahnemanns
überhaupt erst zu den kraftvollsten und umfassendsten Heilmitteln geworden, die man heute
kennt .
Aus der Sicht der Schulmedizin, die es auch damals schon gab ,
ist das Verfahren Hahnemanns ein Verdünnen , weshalb man auch heute
noch in der Apotheke die verschiedensten Verdünnungen homöopathischer
Arzneimittel bestellen kann . Für Hahnemann aber trat eine klare Wirkungssteigerung der
Arzneimittel durch das Bearbeiten ein, sowohl in quantitativer als auch in qualitativer
Hinsicht, weshalb er die homöopathische Verarbeitung als Potenzierung , und
die einzelnen homöopathischen Verdünnungsstufen als Potenzen bezeichnete
.Das
Simile-Prinzip Der
sogenannte Plazebo-Effekt Wirkungsweise der Homöopathie
Hahnemann war so genial,
dass im 19. und 20. Jahrhundert
eine bedeutende Anzahl hervorragender Ärzte
seine Beobachtungen aufgriffen und erweiterten,
so dass daraus die homöopathische Bewegung entstand. |
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