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Der Plazebo-EffektIn der Fachliteratur, aber auch in der Laien-Presse findet man häufig das Argument gegen die Homöopathie, es könne sich bei den Heilungs-Effekten mit hoch verdünnten Substanzen nur um einen "Plazebo-Effekt", also um eine Suggestions-Wirkung durch das Charisma des Arztes und die Stärke der Wunsch-Vorstellungen des Patienten handeln. Meine besten Patienten sind aber Haustiere, Kleinkinder und Schwerarbeiter. Sie reagieren am schnellsten, stärksten und günstigsten, obwohl zumindest bei Tieren und Kleinkindern das Charisma des Arztes ebenso unwirksam wie das Wunschdenken sein dürfte. Aber man kann ja auf diesem Gebiet ungestraft spekulieren und also selbst den Tieren noch ein Wunschdenken andichten. Vollends unwahrscheinlich ist aber der Plazebo-Effekt, wenn die eintretende Wirkung den Erwartungen des Arztes und dem Wunschdenken des "Patienten" (Tier oder Kleinkind) diametral zuwiderläuft und im Disaster endet. Dies ist zwar selten, aber eben doch auch schon mehrmals vorgekommen. Hier kann man eigentlich nur annehmen, dass die Arznei zwar wirksam, aber leider falsch ausgewählt war. Allenfalls könnte man dann noch dem Tier oder Kleinkind unterstellen, dass es sich die Krankheit, bzw die Verschlimmerung gewünscht haben muss, da sie durch derart verdünnte Medikamente einfach nicht verursacht sein könne. Schließlich gibt es aber dann noch die Fälle, in denen eine Krankheit nach zahlreichen hochqualifizierten allopathischen Behandlungsversuchen weiterhin computertomographisch oder sonstwie radiologisch, jedenfalls technisch nachweisbar war, und auch starke Beschwerden erzeugte. Dann war die Heilung durch meine homöopathische Behandlung eingetreten und dies wurde ebenfalls technisch dokumentiert. Der Patient behauptete aber nun dennoch, die Beschwerden seien weiterhin unverändert. Solches ist tatsächlich in meiner Praxis schon vorgekommen. Würde man in diesem Fall dem Patienten unterstellen, die Krankheits-Symptome seien durch ihn selbst herbeigewünscht, -was ja nahe liegt, wenn der objektive Befund eine Heilung zeigt und somit den Beschwerden widerspricht -, dann wäre also die Krankheit durch ein Homöopathikum entgegen dem Wunschdenken des Patienten geheilt, und man müsste absurder Weise annehmen, die Heilung sei ihm gewissermaßen aufgezwungen worden! In Wirklichkeit war es aber so, dass der physische Leib schon geheilt, aber das Empfindungsleben, -anthroposophisch ausgedrückt: der Astralleib-, noch immer in der Gewohnheit des Schmerzes befangen war. Mit einer Verzögerung von 4 - 12 Wochen folgt in solchen Fällen typischerweise die Normalisierung des Empfindungslebens der physischen Heilung nach. Zurück |
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