Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Naturheilkunde, Spirituelle Psychologie, Psychoonkologie, Paarberatung, gewaltfreie Kommunikation = Integrative Medizin 

Heinrich Brettschneider - Facharzt für Innere Krankheiten, Naturheilkunde

 

 

 

 

 

 

"Ich suche nicht nur nach den physischen Konsequenzen, sondern auch nach den geistigen und seelischen Ursachen der Krankheiten. Nur von dort aus kann ich die Wege der Heilung finden. Dabei sind mir die Schriften und Vorträge Rudolf Steiners ein großes Vorbild, eigene Therapiemethoden zu entwickeln und einzusetzen".

Heinrich Brettschneider - 

Facharzt für Innere Krankheiten, Naturheilkunde 


Dies ist eine anthroposophische Arztpraxis, deren äußere Form ein zukünftiges Ideal sein könnte, weil die Hinzunahme von Erika Lorenzova zur Stärkung der Brücke zwischen dem Seelisch-Geistigen und dem Physischen des Menschen beiträgt.

 

 

Was ist Spiritualität?

Am besten hat dies Rudolf Steiner zum Ausdruck gebracht, indem er die "Anthroposophie", die Weisheit vom Menschen, als eine Methode entwickelte, die den Abgrund zwischen den Tiefen uralter Menschheitsfrömmigkeit und den Weiten zeitgemäßer Freiheit des menschlichen Geistes gegenüber den Zwängen der Naturgesetze mit nahezu spielerischer Kreativität überwindet. Als Beispiel hierzu wählen wir einen Vortrag Rudolf Steiners, gehalten in Kassel am 18. Juni 1907, der mit den folgenden Worten beginnt:

 

"Ein Allerheiligstes im Menschen ist dasjenige, was mit seinem Selbstbewusstsein bezeichnet wird. Wer sich das in der richtigen Weise klarmacht, der sieht ohne weiteres ein, dass mit diesem Worte «Selbstbewußtsein» eigentlich der Sinn des menschlichen Daseins ausgedrückt wird."(Rudolf Steiner Gesamtausgabe 100, 3. Vortrag). 

 

Der ganze Sinn des menschlichen Daseins liegt also aus spiritueller Sicht in der Fähigkeit des Menschen, sich als ein Ich zu wissen.(Rudolf Steiner Gesamtausgabe 100, 3. Vortrag). 

 

Aus der Fähigkeitsich als ein Ich zu wissen folgen alle Unterschiede des Menschen zum Tier, was dann in dem oben zitierten Vortrag Rudolf Steiners konkret und an Phänomenen, die jeder wahrnehmen kann, erläutert wird: Das "ICH" des Menschen ist im Verlauf der Menschheitsgeschichte weit mehr als das, was  heute allgemein in der Philosophie und Psychologie als das "Märchen vom Ich", also bloß als ein Erkenntnis-Problem gesehen wird. Vielmehr ist das "ICH" ein Willenswesen, das nicht nur der Erzieher der eigenen Seele, sondern Auch der Umgestalter der Leiblichkeit ist, dessen Tätigkeit in den paläoanthropologischen Funden mit den Schritten der Aufrichtung der gesamten Gestalt zum aufrechten Gang, der damit einhergehenden Befreiung der Arme von der Fortbewegung (im krassen Unterschied zu den Affen!),der Sprachevolution und der Werkzeugentwicklung als Beweise für die Emanzipation des Wollens, Fühlens und Denkens aus den ursprünglichen Bindungen des Seelenlebens an die Instinkte, Triebe und Begierden des Leibes. Auch aus der vergleichenden Anschauung der geschichtlichen Kulturstufen der Menschheitsevolution ist offenbar geworden: In allen Einzelheiten der Physiologie, Anatomie und Psychologie ist jeder Mensch nicht nur der Abdruck dieser kollektiven Emanzipation der Menschheit aus den Abhängigkeiten von der Natur, sondern zugleich der Abdruck seines individuellen "ICH"!

 

Diese Bewertung des einzelnen Menschen als sich selbst erziehendes und gestaltendes "Ich" ist nicht unumstritten, und zwar sowohl von Seiten der Kirchen, als auch der materialistischen Wissenschaft vom Menschen, der so genannten "Anthropologie": Die Verbrechen der Menschheit im Verlauf ihrer Geschichte sind als die Konsequenz dieser typisch menschlichen Fähigkeit, nur dem eigenen Egoismus zu folgen und damit die "Hölle auf Erden" zu entfachen, ganz ebenso aus dem Selbstbewusstsein des Menschen  abzuleiten, wie  die Fähigkeit, den "Himmel auf die Erde" zu holen, indem er sich von aller Naturbindung befreit.

 

Das Thema "Ich-Wesen des Menschen" ist also recht kompliziert, man könnte auch sagen: "dialektisch", weshalb wir es vorläufig bei diesen Aneutungen bewenden lassen müssen.

 

Nur soviel soll hier noch ergänzt sein: Wäre das "ICH" nicht frei, so könnte es weder Verbrechen noch Moral noch "Sinn" im menschlichen Leben geben, denn wo bliebe die Moral und wo der Sinn des Ganzen, wenn alle Handlungen des Menschen nur auf natürliche Instinkte, Antriebe und Leidenschaften zurückgeführt werden könnten? So war es noch im Mittelalter des christlichen Abendlandes durchaus üblich, Gerichtsprozesse gegen Tiere, z.B. gegen Schweine und Hunde, zu veranstalten, wenn sich diese Tiere gegen die bis heute gültigen Regeln des menschlichen Zusammenlebens z.B. dahingehend "versündigt" hatten, dass sie einen Menschen schwer verletzten oder töteten.

 

Heute erscheint uns ein solches gerichtliches Vorgehen gegen Tiere deshalb als absurd, weil wir im Rahmen der klassischen, aus dem Römischen Reich übernommenen Rechtssprechung nur dem die volle Schuld zusprechen können, der sich seines Verbrechens bewusst ist, weil er ein Selbstbewusstsein hat.

 

Typisch für diese Zeit des Überganges von der Antike zur "Moderne" ist allerdings, dass gerade erst heute die materialistische Philosophie an der Existenz dieses Selbstbewusstseins zu zweifeln beginnt, was aber für die Anthroposophie kein wirklicher Einwand gegen die Existenz des "ich" ist, sondern aus anthroposophischer Sicht als kollektives menschheitliches Phänomen in Analogie zum "Trotz-Alter" des einzelnen Menschenlebens  zu deutet ist.

 

Aus anthroposophischer Sicht ist das Selbstbewusstsein als Alleinstellungs-Merkmal des Menschen schon seit dem Beginn der nachatlantischen Zeit beweisbar (also seit dem Beginn der ur-indischen Menschheitsepoche), jedoch ist das Selbstbewusstsein des Menschen  erst durch das Christus-Mysterium der Überwindung des Todes durch die Auferstehung in Golgatha, genauer betrachtet sogar noch später als das letztere, nämlich erst in unserer Epoche, also erst seit dem Beginn der so genannten "Neuzeit" so stark entwickelt, dass man diese Neuzeit aus anthroposophischer Sicht als das "Bewusstseinsseelen-Zeitalter" im engeren Sinne bezeichnet.

 

Die letztere, von Rudolf Steiner in die spirituelle Psychologie neu eingeführte Bezeichnung "Bewusstseinsseele" bezieht sich auf das dritte Glied der menschlichen Seele, das erst durch die Verwandlung des physischen Leibes, das heißt, durch die Überwindung der niedrigsten, der instinktiven Reaktionen des Menschen durch den Christus-Impuls entstanden ist. Dieser zuletzt genannte Zusammenhang mit den Instinkten ist in dem  nur scheinbar absurden Ausspruch des Neuen Testamentes dargelegt: "Wenn dir jemand auf die linke Wange schlägt, so halte ihm noch die rechte Wange hin". (Näheres hierzu findet sich in der Monografie von Jörg Ewertowski: Die Entdeckung der Bewusstseinsseele. Stuttgart 2007).

  

Was ist spirituelle Psychologie? 

Die therapeutische Zielsetzung der akademischen Psychologie hat Hans Bonneval in seinem Buch:"Wahrheit heilt!"  kritisiert: "Ich bin überzeugt, dass Tausende und Abertausende von Eltern begeistert wären, wenn man ihre oft so schwierigen Kinder einfach impfen könnte, und sie zu superklugen Automaten würden. . . Aber dadurch würden diese Kinder . . . vom Weg des Menschen abgebracht."(2014, Seite 147)

 

Spirituelle Psychologie ist im Unterschied dazu eine Seelenkunde, die dem Weg zur Wahrheit und Freiheitsmöglichkeit des individuellen Menschen und nicht nur irgendwelchen Zielen der modernen Gesellschaft dienen soll. Ihre Aufgabe ist es, den Mut zur Wahrheit, zur Einmaligkeit und Freiheitsmöglichkeit des Individuums zu stärken und den Blick  für die Bedürfnisse der anderen Menschen zu öffnen.(Näheres über Spiritualität siehe auch unter dem Menu-Button: Was ist Spiritualität?).

 

 

Was ist gewaltfreie Kommunikation?,

In der gewaltfreien Kommunikation lernen die Ratsuchenden sich selbst und ihre Gesprächspartner vorurteilslos wahrzunehmen, das heisst: Sich selbst und andere unabhängig von den eigenen Urteilen, Glaubenssätzen und Gewohnheiten zu beobachten. Dadurch wird die Selbsterkenntnis vertieft, das Interesse am anderen Menschen erweitert und die Atmosphäre von dem Zwang befreit, sich rechtfertigen zu müssen (Näheres im Buch von Frank und Gundi Gaschler: Das Projekt Giraffen-Traum, Kösel Verlag 2007). 

 

                                

"Meine Arbeitsweise in der Psychologie besteht darin, dass ich neben der sprachlichen Kommunikation ein unmittelbar empfindend-fühlendes Verstehen von Mensch zu Mensch entwickele. Mein Ziel ist, dass der Ratsuchende seinen eigenen Weg durch einen kreativen Prozess als individueller Mensch findet."

 

Erika Lorenzova, Kinesiologin

mit Ausbildung in:

Spirituelle Psychologie, Psychoonkologie, psychologische Beratung, Paarberatung, gewaltfreie Kommunikation, Allergie-Testung und Allergie-Beratung