Anthroposophie und Darwinismus

 

Zweifellos gehört das Denken in Entwicklung, also die Fähigkeit, sich die Welt als eine bewegliche, sich fortwährend verwandelnde vorzustellen, und diese Eigenschaft zu akzeptieren, zu den wesentlichsten Errungenschaften im Geistesleben der Neuzeit. Und ebenso zweifellos haben die reichen Fossilfunde aus der Erd-, Pflanzen-, Tier-, und Menschenentwicklung, wie auch die Embryologie und das Studium der historischen Überreste und Dokumente früherer Kulturstufen der Menschheit mit den daraus für die modernen Wissenschaften zu ziehenden Schlüssen das entwickelnde Denken unausweichlich gemacht.

 

Die Notwendigkeit eines solchen beweglichen Denkens wird von der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, der Anthroposophie, nicht nur ebenfalls gefordert, sondern geradezu als unverzichtbare Vorraussetzung zu ihrem Verständnis gesehen. Denn die Welt, zu der Anthroposophie einen Zugang ermöglichen soll, die als die geistige oder auch übersinnliche Welt bezeichnet wird, unterscheidet sich auf radikale Weise von der uns im Allgemeinen vertrauten physischen, das heißt sinnlich erfahrbaren Welt. Die Radikalität dieses Unterschiedes besteht in aller erster Hinsicht darin, dass die übersinnliche, geistige Welt eine in sich bewegte ist, der gegenüber die sinnliche, physische Welt sich relativ dazu als eine zwischen Ruhe und Bewegung wechselnde darstellt. Als Kostprobe dieser Erfahrung des Geistesforschers wird hierzu ein knappes Zitat aus Rudolf Steiners Aufsatz: "Die Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt" wiedergegeben:

 

"Gegenüber dem Erleben im Leibe hat das geistige Erleben insofern etwas völlig Ungewohntes, als für dieses Erleben die Idee des Seins, wie sie innerhalb der physischen Welt erworben wird, alle Bedeutung verliert. Es gibt im Geistigen nichts Seiendes wie in der physischen Welt. Im Geiste ist alles Werden. Das Einleben in eine geistige Umwelt ist ein immerwährendes Werden. Dieser Unruhe des Werdens der geistigen Außenwelt steht aber gegenüber das Erleben des Inneren, das sich als ruhendes Bewusstsein innerhalb der nie ruhenden Bewegung, in die es versetzt ist, wahrnimmt." (Rudolf Steiner: Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte Aufsätze 1904 - 1923. Rudolf Steiner-Gesamtausgabe Nr 35)

 

Wenn diese Beschreibung des hauptsächlichen Unterschiedes zwischen der physischen und der geistigen Welt der Wahrheit entsprechen sollte, dann kann auch die große Selbstverständlichkeit, mit der die heutige Menschheit die "Evolution" der Welt für eine Tatsache hält, nur günstig sein für die innere Bereitschaft, spirituelle, d.h. dynamische Formen des Denkens, und damit auch die Anthroposophie Rudolf Steiners für einleuchtend und notwendig zu halten.

 

Doch die Menschheit hat es bis heute schwer, nur erst die Botschaft des Darwinismus richtig zu verstehen. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass das Wort "Evolution" in den letzten 300 Jahren einem mehrfachen Bedeutungswandel unterlag, also selbst schon eine "Evolution" zu durchlaufen hatte: Im 17. und 18. Jahrhundert bezeichnete man als "Evolutionisten" zumeist noch die Vertreter der "Präformationslehre". Die "Präformationslehre" war die damals herrschende Auffassung der führenden Physiologen, dass jedes Lebewesen schon in der Keimanlage - also im Ei oder Spermium - fertig im Kleinen vorliegt und sich durch Wachstum nur auszuwickeln, d.h. wörtlich zu evolvieren braucht. Kein Wunder also, dass wir bis heute noch für etwas ganz anderes, nämlich für die Verwandlungen, die eine Keimanlage bis zur fertigen Gestalt eines Lebewesens durchlaufen muss, noch immer - im Deutschen zumindest - kein besseres Wort als den Ausdruck "Entwicklung" haben, der ja dasselbe ist wie "Evolution", und also - rein sprachlich jedenfalls - immer noch suggeriert, ein Keim brauche sich nur auszuwickeln, um geboren zu werden.

 

Dennoch tauchte schon im 17. Jahrhundert - allerdings ohne sich gleich durchsetzen zu können - bei Descartes, Spinoza, Locke und Leibniz, also zunächst nur bei den Philosophen - die Auffassung auf, dass "Entwicklung" nicht bloß die Auswickelung eines Fertig-Gegebenen ist, sondern auch zur Entstehung eines Neuen, Nicht-Vorgeformten führen kann. In der Naturwissenschaft wurde diese unserem heutigen Evolutionsverständnis entsprechende Auffassung jedoch erst im 18. Jahrhundert aufgegriffen, z.B. bei Karl Friedrich Kielmeyer, der sich 1797 mit Goethe in Tübingen traf, um sich mit diesem "über die Idee, dass die höheren organischen Naturen in ihrer Entwicklung einige Stufen vorwärts machen, auf denen die anderen hinter ihnen zurückbleiben" zu unterhalten, wie wir aus Goethes Tagebuch wissen.

 

Die immer wieder anzutreffende Behauptung, Goethe sei ein Gegner der Evolutionslehre gewesen, weil er als Begründer der idealistischen Morphologie den "Typus" nur als starre Idee denken konnte, ist also schon allein aufgrund dieses Gespräches mit Kielmeyer historisch widerlegt. Vielmehr spricht alles dafür, dass der große Dichter Goethe, der den Typus sah als "etwas durchaus Flüssiges, aus dem sich alle besonderen Arten und Gattungen ableiten lassen", in seinem untrüglichen Sinn für Sprache schon damals den Ausdruck "Evolution" ablehnte, weil sich sein begrifflicher Inhalt bei ihm selbst bereits zu dem gewandelt hatte, was wir heute darunter verstehen, für das wir aber immer noch das "falsche" Wort benutzen. Er bevorzugte deshalb instinktsicher den Ausdruck "Metamorphose" (von griechisch metamórphosis ‚ Umgestaltung‘) und entwickelte daraus seine Metamorphosenlehre, die bis heute zumindest in der Botanik unumstritten ist.

 

Wie sehr sich Goethe an der Vorbereitung des Darwinismus als ein Denken in Entwicklung beteiligt hat, zeigt das folgende Gedicht:

 

Eins und Alles

 

Im Grenzenlosen sich zu finden,

Wird gern der Einzelne verschwinden,

Da löst sich aller Überdruß;

Statt heißem Wünschen, wildem Wollen,

Statt läst'gem Fordern, strengem Sollen

Sich aufzugeben ist Genuß.

 

Weltseele, komm' uns zu durchdringen!

Dann mit dem Weltgeist selbst zu ringen

Wird unsrer Kräfte Hochberuf.

Teilnehmend führen gute Geister,

Gelinde leitend, höchste Meister,

Zu dem, der alles schafft und schuf.

 

Und umzuschaffen das Geschaffne,

Damit sich's nicht zum Starren waffne,

Wirkt ewiges lebend'ges Tun.

Und was nicht war, nun will es werden

Zu reinen Sonnen, farbigen Erden,

In keinem Falle darf es ruhn.

 

Es soll sich regen, schaffend handeln,

Erst sich gestalten, dann verwandeln;

Nur scheinbar steht's Momente still.

Das Ewige regt sich fort in allen:

Denn alles muß in Nichts zerfallen,

Wenn es im Sein beharren will.

 

aus: J.W. v. Goethe: Gott und die Welt

 

Die zentrale Idee des Darwinismus ist also die, dass alle Lebewesen sich entwickeln und dazu Zeit brauchen. Alle übrigen Vorstellungen des Darwinismus, z.B., dass die Evolution der Lebewesen durch den Überlebenskampf bedingt sei, und übrigens auch die Behauptung, dass der Mensch von den Affen abstamme, sind relativ dazu unbedeutendes, d.h. historisches Beiwerk, das sich klar erkennbar als vom "Zeitgeist" des 19. Jahrhunderts geprägt erweist. Hierfür kennzeichnend ist, dass ja der Darwinismus sehr direkt nach der Krise des 19. Jahrhunderts entstand, die durch den Tod Goethes (22.3.1832) gekennzeichnet ist und den Siegeszug des Materialismus einleitete, der bis heute alle philosophischen, psychologischen, historischen, soziologischen und biologischen Wissenschaftsdisziplinen hegemonial beherrscht. Kein Wunder also, dass der Darwinismus in seiner Frühform Begriffe wie "Anpassung" (Biedermeier!) und "Kampf ums Dasein" (Militarismus!), insbesondere aber auch "das Überleben des Stärkeren" (Imperialismus!) als scheinbar zentrale Gedanken präsentierte, die in dieser Form auch von Rudolf Steiner auf das schärfste zurückgewiesen wurden. Das erscheint zunächst widersprüchlich, solange man sich nicht auf die zentrale Idee des Darwinismus, auf die Idee der Verwandlung konzentriert. Tut man dies aber, so bleibt als wirklich zentral und zukunftsweisend für den Darwinismus allein die Grundannahme übrig, dass alle Lebewesen nicht schon immer so waren, wie sie jetzt sind, sondern sich verwandelt haben. Wenn aber diese Grundannahme unverzichtbar ist, und alles andere nur historisches Beiwerk, dann können nur die Lebewesen am weitesten entwickelt sein, die die meiste Zeit dafür hatten. Infolgedessen kann der Mensch als das am weitesten entwickelte aller Lebewesen nicht von den Tieren abstammen, sondern muss schon vor den Tieren da gewesen sein. Denn nur weil er die meiste Zeit für seine Entwicklung hatte, kann er sich auch höher als die Tiere entwickelt haben, und die Tiere müssen von ihm abstammen, weshalb sie, der Grundannahme des Darwinismus entsprechend, auch weniger entwickelt sind. Ein solcher Gedanke erfordert allerdings konsequenter Weise, dass man sich den Menschen in seiner Frühform sehr stark verschiedenen von seiner heutigen Erscheinung vorstellen muss. Da es aber vor dem Menschen keine Tiere gegeben haben kann (denn sonst wären diese früheren Tiere jetzt höher entwickelt als der Mensch), können die Lebewesen, die heute als Tiere bezeichnet werden, nur von ihm abstammen, und der Mensch kann nicht, wie der heutige Darwinismus immer noch behauptet, aus den Tieren hervorgegangen sein. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Wer heute daherkommt, und die Urbilder des Menschseins in der Tierwelt sucht, der wiederholt, was als das tiefste Grauen alle früheren Exzesse der Menschheit übertrifft und hoffentlich für immer der Vergangenheit angehört: Das "tausendjährige" Reich"!

 

So erweist sich nicht nur der Darwinismus als eine unerlässliche Voraussetzung dafür, dass Anthroposophie akzeptiert wird als eine lebendige Form des Denkens, die letztendlich jeden Menschen zur Erfahrung der geistigen Welten führen kann, der es will und freiwillig eine entsprechende Schulung durchläuft. Der Darwinismus ist also die Voraussetzung zur Akzeptanz des Gedankens, dass Anthroposophie das Menschenwesen in seiner heutigen Form radikal verwandeln und somit ihrerseits einen Beitrag zur Evolution liefern kann. Andererseits bedarf aber auch der Darwinismus der Anthroposophie, denn die Crux seiner heutigen Arbeitsweise ist die sinnliche Wahrnehmung als methodische Beschränkung: Wie soll das Neue, das uns heute als Organismenwelt umgibt, in seinen Frühformen durch die empirische, d.h. an die Sinneswahrnehmung gebundene Forschung wiedererkannt werden können, wenn es sich aus Nicht-Vorgeformtem durch radikale Verwandlung entwickelt hat? Im Grunde ist dies genauso unmöglich - im Bilde gesprochen - wie es unmöglich ist, einen Schmetterling mit rein sinnlichen Mitteln in der Raupe wiederzuerkennen, aus der er sich aber dennoch klar beweisbar durch "Metamorphose" umgebildet hat. Denn was wir beim Schmetterling als "Beweis" seiner Verwandlung akzeptieren, beruht auf der Möglichkeit, zuzuschauen, wie sich die Metamorphose von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling vor unseren Augen, also im Bereich des Sinnlichen, vollzieht. Eine sinnliche Ähnlichkeit zwischen Raupe und Schmetterling besteht hingegen nicht. So bleiben wir stets auf eine spezifische Fähigkeit des menschlichen Bewusstseins angewiesen, uns nämlich zu erinnern, was vorher war, obwohl vor unseren Augen nun ein scheinbar völlig anderes Lebewesen erscheint, und dieses Erinnerte gedanklich mit dem Gegenwärtigen zu verbinden. Eine Möglichkeit des "Erinnerns" an früher Wahrgenommenes haben wir in der Paläoontologie, beim Erforschen der Frühformen der Erde und ihrer Organismen jedoch nicht. Und so sind wir ohne Anthroposophie, die einen Zugang zur "Akasha-Chronik" ermöglicht, in der alle früheren Ereignisse noch immer als lebendige Geistwesen vorhanden sind, dazu verdammt, aus intellektuellen Vorgaben, aus den starren Begriffen der Art, der Gattung, der Familien und Klassen das abzuleiten, was schon vor allen Arten, Gattungen, Familien und Klassen da war. So wird uns erst durch Anthroposophie deutlich, dass Raum und Zeit die typischen Illusionen unseres derzeitigen Standes innerhalb einer möglichen Menschheitsevolution sind. Diese wird allerdings nur eintreten, wenn Menschen sich freiwillig dazu entscheiden.

 

Auf zwei der schon etwas spezielleren Züge der darwinistischen, bzw neodarwinistischen Weltanschauung sei am Ende dieser Betrachtung noch näher eingegangen:

 

1. Mutation und Selektion

 

Es ist doch schon recht "esoterisch", wenn die Begriffe "Mutation" und "Selektion" zum Zentrum einer materialistischen Weltauffassung gemacht werden: Mit "Mutation" meint der Neodarwinismus die materielle Instabilität des sogenannten "Erbgutes", der Gene also, die innerhalb des Materialismus für die verlässlichste Grundlage, die "Mater", also "Mutter" alles Seins, ja selbst des Bewusstseins und des Geistes gehalten werden, und denen nun ausgerechnet die Eigenschaft zufällt, zum "Motor" ("Beweger") aller Verwandlungen innerhalb der Evolution der Organismen ("Lebewesen") zu werden! - Und polar dazu kommt der "Selektion", der Auswahl also, innerhalb der Theorie des Neodarwinismus die zentrale Funktion des "Befestigens", "Begrenzens", "Definierens" und "Erhaltens" jener Veränderungen zu, die durch die die materielle Instabilität des sogenannten "Erbgutes", die so genannte "Mutation" entstehen, obwohl die "Selektion", die Auswahl also, gerade kein Materielles, sondern ein rein funktionales Prinzip ist!

 

2. "Survival of the Fittest".

 

Das "Überleben der Bestangepassten", und eben gerade nicht das "Überleben der Stärksten" war ja die ursprüngliche, betont nüchterne, geradezu anti-heroische Einsicht Darwins, die als solche ebenso typisch für den "Biedermeier-Lebensstil" seiner Zeit war, wie auch für den englischen Instinkt des Understatement grundlegend ist. Erst nach Darwin konnte der Darwinismus zum "Überleben der Stärksten", und damit zum antihumanistischen Zentralbegriff eines "Imperialismus" mutieren, der schließlich sogar zum Steigbügelhalter des Biologismus und Rassenwahns Adolf Hitlers wurde. Lasst uns also darauf achten, dass der Faschismus nicht abermals, zB unter der Camouflage des medizinischen Fortschrittes und der biologischen "Menschheitsverbesserung" in der Vergötterung des "Normalen" unbemerkt aufersteht!

 

Zur Ergänzung des Begriffes der "Anpassung" innerhalb des Neodarwinismus hatte ich persönlich ein "erhellendes", wenn nicht gar "erleuchtendes" Erlebnis beim Brombeer-Pflücken:

 

Es war am frühen Nachmittag eines heißen, sonnigen Spätsommertages, als ich begann, die Brombeeren meines Gartens zu pflücken, und in einem Korb zu sammeln. Dabei kostete ich hier und da, und immer mal wieder, einzelne, besonders attraktive Beeren.

 

Da fiel mir bald auf, dass ja gerade die Beeren, die die dunkelste Farbe hatten, zugleich auch die süßesten waren, also gerade die Beeren, deren Färbung das genaue Gegenteil des Sonnenlichtes war, dem sie ihre Süße verdankten. Indem mir im weiteren Verlaufes meines Pflückens gerade diese dunkelsten Beeren immer stärker wie zentrierte Verdichtungen des Sonnenlichtes erschienen, stieß ich auf die Frage, wie denn die Beeren, die tief unter dem Laubwerk im Schatten gediehen, durchaus dieselbe Süße erreichen konnten, wenn man sie nur der Zeit des Reifens genügend überließ. So ergab sich mir der Eindruck, dass die Süße der Beeren keine direkte, sondern nur eine indirekte Wirkung des Lichtes sein kann. Und indem ich mich in die Erdgeschichte, und dort bis in die vermutlich viele Millionen dauernde Entstehungszeit der Brombeer-Pflanzen versetzte, wurde mir das Bild offenbar, dass man die Evolution der Lebewesen auch ganz umgekehrt zu dem Bild imaginieren kann, das durch den Begriff der "Anpassung" innerhalb des Neodarwinismus nahegelegt wird: "Anpassung" ist ja ein Vorgang, der von einem Zentrum ausgehend sich an die Umgebung wendet. Doch nun sah ich plötzlich in dem Strahlentempel dieses sonnigen Nachmittages vor mir, wie die Lebewesen der Erde dadurch leben und überleben, dass sie nicht nur das Licht des Kosmos, sondern auch dessen indirekte Wirkung, also die Gesetze des Lichtes, aus der Peripherie des Kosmos aufnehmen und gewissermaßen als ihr eigenes Gesetz, ihr eigenes Wesen verinnerlichen!

 

 

Literatur zu Darwinismus als Beginn eines Denkens in Entwicklung: W. Schad: Das Denken in Enwicklung. Die Drei, Zeitschrift für Anthroposophie in Wissenschaft, Kunst und sozialem Leben, Heft 3, 1996, S. 188 - 201; Heft 3, 1996, S. 433 - 453; Heft 6, 1996, S. 544 - 564