KRANKHEITSFRÜHERKENNUNG und der MUT ZUR HEILUNG

Aus anthroposophischer (spiritueller) Sicht sind alle Krankheiten des Menschen karmisch bedingt, das heißt, Ausdruck des innerlichsten Bedürfnisses des menschlichen Ich nach Vervollkommnung seiner Wesenheit. Das müssen nicht frühere Fehler sein, die der Anlass für dieses Befürfnis sind, es kann auch sein, dass sich das Ich Aufgaben stellt, die es nur durch das Karma der Krankheiten und die damit verbundenen Schmerzen und Entbehrungen zu bewältigen lernt, indem es beim Überwinden der Schmerzen und Entbehrungen  Willenskräfte aufnimmt, die es ohne diese freiwillig selbst auferlegten Widerstände nicht hätte. Aber natürlich liegt es der geistigen Wesenheit des Menschen näher als seiner seelischen Wesenheit, sich selbst objektiv zu beurteilen, denn wir wissen ja von der auf der Erde wandelnden Seele nicht zuletzt durch die Freudsche Psychoanalyse, dass sie dazu neigt, negative Selbsterkenntnisse zu verdrängen, wie sich Freud auszudrücken pflegte. So ist tatsächlich das Hauptmotiv der Reinkarnation nicht, bestimmte Erlebnisse immer wieder zu geniessen, sondern auszugleichen, was bei objektiver Betrachtung der eigenen Entwicklung noch fehlt. Das bedeutet aber zugleich auch, dass nur das, was der Mensch in Freiheit vollbringt, moralisch zu werten ist, alles andere aber, das der Mensch unter Zwang, das heißt in Unfreiheit durchlebt,h  darf nicht moralisch bewertet werden. Nur der nach Freiheit strebende Mensch ist also letztlich der moralische Mensch, man kann auch sagen: der wahre, der freie, der liebende Mensch, denn Wahrheit ist gewissermaßen der Boden, Freiheit die Luft und Liebe das Zentrum des geistigen Menschen.

 

 

Wenn ein Mensch in seiner Kindheit oder Jugend, oder als Sklave oder Soldat, oder in sonstiger Not eine Tat begeht, die er als freier Erwachsener bereuen müsste aufgrund seiner moralischen Einsichten, so wäre die karmische Wirkung geringer oder gleich Null im Vergleich zu der Tat eines erwachsenen, freien Menschen. Ebenso gilt dies für die Taten von Tieren, die ja keinerlei Freiheit im Hinblick auf die Macht ihrer Instinkte haben. "Karma", wie die indischen Esoteriker sagen, kann es also nur für den Menschen im heutigen Sinne geben, also nur für den Menschen, der ein Selbstbewusstsein nicht nur in dem Sinne hat, dass er seinen eigenen Körper erkennt, wie man das experimentell an Raben und Elstern, an afrikanischen Elefanten und auch an Schweinen nachweisen kann. Karma gibt es aber nur dadurch, dass der Mensch sich seiner  Seele bewusst wird. 

 

Der anthroposophische Arzt, der  seinen Patienten gegenüber tritt, hat also nicht etwa die Empfindung: "Ihr seid ja selber Schuld an eurem Schmerz und an euren Krankheiten, was macht Ihr auch solchen Unsinn aus eurer Freiheit!". Ganz das Gegenteil davon tritt ein: Er empfindet tiefe Empathie und tiefes Mitleid, weil es eine esoterische Wahrheit der Anthroposophie ist, dass Menschen durchaus auch ihr Karma "überlisten" können, nicht nur ihre Seele, indem sie sich schwarz-magischen Praktiken übergeben, wie wir in späteren Kapiteln dieser Schrift noch erläutern werden. Dass diese Möglichkeit des "Überlistens" des eigenen Karma besteht, entnehme ich jedenfalls den über 80 Karma-Vorträgen, die Rudolf Steiner 1924 gehalten hat und die als Stenogramme in den 6 Bänden über "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge"(GA 235-240) veröffentlicht worden sind. Damit dürfte aber auch ausreichend erörtert worden sein, inwiefern die Gesetzmäßigkeit des Karma nicht im Widerspruch zur Willensfreiheit steht, sondern im Gegenteil, der höchste Ausdruck derselben ist.

 

In dem Band Nr 15 der Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe, "Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit", der schon 1911 veröffentlicht wurde, ist die Möglichkeit, durch das Leid der Krankheiten an der eigenen Vervollkommnung zu arbeiten, die das Karma bietet, als eine Gnaden-Gabe der höchsten Wesenheiten, der 1.Hierarchie der geistigen Welt, dargestellt.

 

Diese Botschaft ist der eigentliche Kern der Freiheits-Hoffnung des Christentums für den Menschen, die sich mit dem anthroposophischen Hinweis auf schwarzmagische Praktiken polarisch ergänzt, die in den oben genannten 6 Vortragsyklen "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge"(GA 235-240) veröffentlicht wurde. 

Insofern ist dies eine Ergänzung zum Kerngedanken der christlichen Heilsbotschaft, da ja "Geschenke" nur dann wirklich Geschenke sind, wenn man sie in Freiheit auch ablehnen kann. Und genau diese Ablehnung der christlichen Heilsbotschaft ist das eigentliche Ziel aller schwarzmagischen Praxis.

 

Nun sind die ersten Bezüge des Menschen zu den karmischen Gesetzmäßigkeiten seines Ich schon in der frühesten Jungend gegeben, eigentlich sogar schon davor, wenn zum Beispiel die Eltern eines noch im Mutterleib befindlichen Kindes die Mitteilung erhalten, dass ihr Kind wahrscheinlich eine Behinderung ins Leben mitbringen wird. Dann wird oft unter Missachtung des Karmas die Schwangerschaftsunterbrechung praktiziert, ohne Rücksicht auf den wahren Willen des Kindes.

 

Ebenso steht es mit dem Zwang zur Impfung der neu geborenen Kinder gegen die Kinderkrankheiten, deren höherer Sinn natürlich nur sichtbar wird, wenn man sie mit den Begriffen des Kama betrachtet. Lädt man aber nicht noch zusätzlich eine unerträgliche Schuld auf sich, wenn das Kind eine Schädigung durch die Impfung erleidet? Geht diese Frage nicht auch Eltern an, denen der Karma-Gedanke noch ganz neu und fremd erscheint?

 

Man sieht, so einfach, wie dies zum Beispiel der heutige gebräuchliche Ausdruck der "Herden-Immunität" suggeriert, der die Massenimpfung unserer Kinder mit Effekten gleichsetzt, die bei der massenhaften Impfung  landwirtschaftlich genutzter Tier-Arten eintreten, ist die Entscheidung der Eltern für oder gegen die heute gebräuchlichen Impfungen durchaus nicht!

 

Ich kann diese Gewissens-Fragen eigentlich nur dadurch beantworten, dass ich mein eigenes Verhalten schildere, das seinerzeit darin bestand, dass meine eigenen vier Kinder nicht geimpft wurden. Wie sieht es aber damit aus, wenn die massenhafte Impfung unserer Kinder mit einem Impf-Zwang durchgesetzt wird?

 

 

Bis vor Kurzem habe ich an dieser Stelle versucht, direkt zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Jetzt aber möchte ich mich darauf beschränken, dass es jedem Arzt und auch der Sache guttun wird, sich mit der angedeuteten Problematik und Tragik von ganzem Herzen zu beschäftigen. Vor allem wird es gut sein, wenn möglichst viele Menschen sich darum bemühen, ein überpersönliches Verhältnis zu Liebe und Elternliebe zu entwickeln.

 

Über die Seitenleiste links finden Sie Hinweise zu all den Krankheiten, die deshalb in meiner Praxis besonders emphatisch diagnostiziert, behandelt und betreut werden.

 


Krankheits-Vorsorge im Kindesalter

Vorsorge-Untersuchungen im Kindesalter sind die bestmögliche Krankheits-Prophylaxe überhaupt, denn sie erfolgen zu einer Zeit, in der die zukünftigen Fehlentwicklungen zwar schon erkennbar, aber noch voll rückbildungsfähig sind. 

 

Als prägnantes Beispiel dafür, wie weitreichend die Konsequenzen aus der Vorsorge-Untersuchung für das spätere Leben des Kindes sein können, möchte ich die Früh-Symptome der Rachitis besprechen. Diese Krankheit fehlt deshalb in der Spalte links.

 

Die Rachitis wird auch heute noch in manchen Lehrbüchern als eine Vitamin-D-Magelkrankheit erklärt. Dementsprechend wird sie von den meisten Ärzten ausschließlich durch externe Zufuhr von Vitamin D behandelt, obwohl die neuere Forschung erbracht hat, dass das so genannte Vitamin D gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist. Es wird von den meisten Geweben des Organismus produziert, dies ist aber im Falle der Rachitis offenbar nicht  in ausreichend.

 

In der Schulmedizin ist leider nicht bekannt, wie die Eigenproduktion des Organismus außer durch Sonnenbestrahlung angeregt werden kann. Infolgedessen wird sie von den Schulmedizinern ausschließlich durch Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Serum diagnostiziert, nicht aber anhand der so zahlreichen Zeichen und Symptome. Durch Zufuhr von externem Vitamin D kann deshalb die Rachitis "kuriert", aber nicht geheilt werden.

 

Nach meinen Beobachtungen zeigt aber jeder zweite Mensch Symptome der Rachitis, sogar in den tropischen Ländern, in denen doch die Sonnenbestrahlung zur Abwehr dieser Krankheit ausreichen müsste. Ob dies aber schon immer so war, muss ich offen lassen, weil mir dazu keine statistischen Daten zur Verfügung stehen. Jedenfalls hat sich die beobachtbare Situation auch in den letzten 10 Jahren nicht deutlich verbessert, obwohl die neuere Forschung die oben dargestellten Fortschritte erbracht hat.

 

 

Welche Symptome und Folgen hat die unbehandelte Rachitis für das Neugeborene und seinen weiteren Lebensweg?

Aus schulmedizinischer Sicht besteht die Rachitis hauptsachlich, wenn nicht sogar ausschließlich in einer Verzögerung der Skelettbildung, mit deren Hilfe sich ja besonders der Mensch der Erdenschwere entgegnstellt. Aufgrund der statischen Belastungen des  Knochensystems kommt es schon im zarten Kindesalter zu entsprechenden Deformierungen des Skelettes, da ja der Mensch kein "unbeschriebenes Blatt", sondern ein Wesen ist, das schon vieles mitbringt, bevor wir uns als Eltern um ihn kümmern können.

 

Im ersten Lebensjahr sind davon in erster Linie der Brustkorb und das Hinterhaupt betroffen. Am Brustkorb wirkt sich das so aus, dass die Rippen am Ansatz des Zwerchfelles nach Innen gebogen werden, so dass dort eine ringförmige Einziehung entsteht, die zum "rachitischen Glockenthorax" 

führt, wobei der Brustkorb nicht die gesunde Form eines Bienenkorbes, sondern einer Glocke annimmt. Am Hinterhaupt wirkt sich die Verzögerung der Knochenbildung infolge der Schwere des Kopfes so aus, dass der Hinterkopf abflacht. Man spricht hier von der "Kraniotabes", obwohl ja der Schädel nicht sekundär erweicht, sondern primär zu weich bleibt (Kranium=Schädel, Tabes=Erweichung).

 

Beide Deformierungen, die "Kraniotabes", und der "Glockenthorax" werden im alltäglichen Medizinbetrieb vielfach übersehen. Sie sind, wenn sie gering ausgeprägt bleiben, sicherlich in funktioneller Hinsicht harmlos. Aber als Frühsymptome einer Rachitisneigung gehören sie für den Arzt (und hoffentlich auch für die Eltern!) zu den wichtigsten Warnsignalen einer recht bedenklichen Gefährdung der weiteren Kindesentwicklung und auch des ganzen späteren Lebensweges.

 

Im zweiten Lebensjahr folgt die Aufrichtung des Kindes zum aufrechten Gang, die in grober Hinsicht zwei hauptsächliche Auswirkungen für das unbehandelte rachitische Kind haben: Erstens bilden sich nun die Skoliose (Seitwärtsverkrümmung) der Wirbelsäule und die "rachitischen O-Beine" aus. Besonders die Skoliose kann bei entsprechender Ausbildung nicht nur zu lebenslangen Rückenbeschwerden führen, sondern auch Ausmaße annehmen, die zur echten Behinderung werden können. Auch die beginnende Skoliose wird von den Ärzten, selbst von Orthopäden und  Physiotherapeuten, oft übersehen.  Leider wird sie auch oft unsachgemäß als meßbare "Beinlängendifferenz" erklärt und ebenso unsachgemäß mit der Verschreibung von Einlegesohlen korrigiert.

 

Wichtiger noch sind aber diese Verkennungen der Lage dadurch, dass die Rachitis weitreichende Veränderungen sowohl der Organfunktionen und sogar der Psyche haben kann. Als die früheste sonstige Organstörung, die mir immer wieder auffällt, ist eine primäre Schwäche der Gallen- und der Pankreasfunktion bemerkbar, dann aber auch eine Neigung zur Bronchitis, die über die Neigung zum Pseudokrupp bis hin zum Asthma führen kann. Auch eine Neigung zur Mandelentzündung begegnet mir oft bei diesen Kindern, die häufig noch zu Mandeloperationen jenseits des 18. Lebensjahres, und einer allgemeinen Infektanfälligkeit führt. Das letztere hat möglicherweise in früheren Zeiten den Fehlschluss begünstigt, dass die Mandelentfernung schlecht für das Immun-System sei, obwohl die Kausalkette wahrscheinlich umgekehrt verläuft: Erst die Rachitis, dann die verzögerte Immunkompetenz der Tonsillen, dann deren operative Entfernung zu einer Zeit, in der bei normaler Entwicklung sich die Mandeln schon so weit zurückgebildet haben, dass von ihnen fast nichts mehr zu sehen ist.

 

Auch das Auftreten der Neurodermitis wird von der Rachitis begünstigt. Am gravierendsten aber sind die psychischen Folgen: Die Rachitis kann auch die Gehirnentwicklung betreffen u.a. zu einer Schwäche im abstrakten Denken und um die Zeit des Erwachsenwerdens zu dem typischen Symptom führen, dass der erwachsene Mensch sich nicht entscheiden kann, was er werden will. In der Therapie dieser Störung hat sich die Behandlung der Rachitis selbst zu diesem späten Zeitpunkt noch bewährt 

 

Ob auch die Alters-Osteoporose und die  Alters-Demenz durch die unbehandelte Rachitis begünstigt werden, halte ich für noch nicht erwiesen, aber für sehr wahrscheinlich. All diese Risiken und Beeinträchtigungen des individuellen Lebensweges lassen sich jedenfalls besser in den Griff bekommen, wenn man rechtzeitig eine sorgfältige Vorsorge-Untersuchung des Kindes veranlasst, wobei die Rachitis-Neigung nur ein Beispiel für die nutzvolle Anwendung dieser Methode ist.

 

WELCHE METHODEN GIBT ES, DIE RACHITIS-NEIGUNG DURCH ANREGUNG DER SELBSTHEILUNGSKRÄFTE ZU HEILEN?

 

HIER MÖCHTE ICH IN ERSTER LINIE DIE CALCIUM_SALZE NENNEN, DIE, HOMÖOPATHISCH VERDÜNNT, ÜBERALL ALS SO GENANNTE SCHÜSSLER-SALZE ZU HABEN SIND!

 

WALK TALL ! RICHTE DICH AUF ! Ist deshalb das Motto meiner Therapie!