Akne vulgaris

 

 Die Akne vulgaris oder auch gewöhnliche Akne steht in der Mitte aller chronischen Hautkrankheiten und kommt damit der Gesundheit am nächsten. Deshalb ist sie auch am weitesten verbreitet und wird paradoxerweise von den Ärzten am wenigsten verstanden. Sie beruht nach meinem Verständnis darauf, dass zwei Dinge zusammenkommen: Einerseits ein Überschuss an Talgproduktion, und andererseits die Tendenz, diesen Überschuss nicht auszuscheiden, sondern zurückzuhalten. Deshalb ist die heute erfolgreichste akademische Behandlung das medikamentöse „Abschälen“: Es werden Medikamente gegeben, die dazu führen, dass die oberste Hautschicht „abgeschält“, das heißt abgestoßen, und damit auch der Talgüberschuß abgestoßen wird.

 

Eine zweite akademische Behandlungsmethode besteht darin, örtlich oder innerlich Antibiotika zu geben, weil die angestauten Talgdrüsen fast immer bakteriell infiziert sind. Die Akne-Herde sehen deshalb in der Mitte gelb aus, weil Eiter gelb ist, und drum herum rot, weil die bakterielle Infektion eine Entzündung hervorruft.

 

Aber wie sehr oft in der akademischen Medizin, finden wir nicht nur Nebenwirkungen, sondern vor allem keine Nachhaltigkeit: Nach Beendigung des „Abschälens“ oder auch der Antibiotika ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Akne wiederkommt.

 

Die homöopathisch-anthroposophische Behandlung besteht darin, dass man innerlich Mittel gibt, die den Körper dazu anregen, den überschüssigen Talg auszuscheiden und schließlich sein Gleichgewicht zu finden zwischen Talgproduktion (ein Aufbauprozess) und Talgausscheidung (ein Abbauprozess). Auf- und Abbauprozesse kommen ins Atmen.

 

Im Anschluss hierzu finden Sie ein Interview mit Heinrich Brettschneider zum Thema Hautkrankheiten, Neurodermitis, Schuppenflechte und Asthma:

 

http://jucknix.de/integrative-medizin-gegen-neurodermitis-asthma-interview/