PRIVATPRAXIS

 Kontakt:

 Mail:

heinz.brettschneider@t-online.de

 

Mobil +49 170 565 75 90

Festnetz/Fax +49 711 56615205

Schreiberstr. 37, Klingel 8E

70199 Stuttgart

 

HAARVERLUST

 

Vorbemerkung:

In der Regel halten sich Ärzte für besonders seriös, wenn sie behaupten, Haarverlust sei nicht heilbar. Solche Ärzte halten dann konsequenterweise die Heiler oder Ärzte, die behaupten, Haarverlust heilen zu können, für unseriös. Dies ist aber eine grobe Verallgemeinerung, denn es kommt darauf an, die Phänomene des Haarausfalles differenziert zu diagnostizieren und zu therapieren.

 

Man unterscheidet 2 Formen des Haarverlustes:

 

1. Telogener Haarverlust.

 

2. Anagener Haarverlust.

 

Unter telogenem Haarverlust versteht man den echten Haarausfall, also den Haarverlust, der durch beschleunigtes Ausfallen der Haare zustande kommt.

Der anagene Haarverlust ist hingegen gar kein echter Haarausfall, sondern entsteht durch mangelhaftes Nachwachsen der Haare bei normaler Haarmauser.

 

In meiner Praxis hat sich herausgestellt, dass ich nur den telogenen Haarverlust, also nur den echten Haarausfall, das heißt, nur den Haarverlust heilen kann, der durch beschleunigtes Ausfallen der Haare zustande kommt. Den anagenen Haarverlust, der gar kein echter Haarausfall ist, sondern durch mangelhaftes Nachwachsen der Haare entsteht, kann ich dagegen nicht heilen.

 

Der sogenannte anagene Haarverlust ist der typische Haarverlust der Männer und führt ganz allmählich zur Glatzenbildung. Er ist zumeist erblich, scheint aber hormonabhängig zu sein, denn er wird fast nur bei Männern beobachtet. Er mag ästhetisch unerwünscht sein, hat aber keinen Krankheitswert.

 

Beim telogenen Haarverlust muss man im Unterschied hierzu immer von einem krankhaften Prozess sprechen, der aber glücklicherweise heilbar ist.

 

Beim telogenen Haarausfall gibt es 2 Formen:

 

1. Diffuser telogener Haarausfall = Diffuse telogene Alopezie (Alopecia diffusa)

2. Kreisrunder telogener Haarausfall = zirkumskripte Alopezie (Alopecia areata).

 

Beide Formen des telogenen Haarausfalles sind heilbar.

 

Die diffuse Alopezie betrifft vor allem Frauen ab dem 40. Lebensjahr, führt so gut wie nie zur Glatzenbildung, aber zumeist dazu, dass die Frauen sich genötigt sehen, ihre ursprünglich so wunderschönen, attraktiven Haare immer kürzer zu tragen. Auch wirken die Haare zunehmend "schlapper", das heißt, sie sind weniger lockig und haben die Tendenz, schlapp herunter zu hängen.

Von diesem Problem sind insbesondere Frauen betroffen, die Kinder geboren haben, und darin liegt auch die hauptsächliche Ursache: Erschöpfung des Hormon-Systemes, oft einhergehend mit allgemeinem Erschöpfungsgefühl oder sogar mit Depressionen. Da auch Eisenmangel am Zustandekommen dieses Zustandes beteiligt ist, können durchaus auch Frauen betroffen sein, die keine Kinder geboren haben. Bei der Behandlung in meiner Praxis sind intravenöse Injektionen homöopathischer Medikamente, anfangs 2 x , später 1x wöchentlich, für den Erfolg der Behandlung praktisch unverzichtbar. Dies lohnt sich aber, denn erstens sehen die Haare oft schon nach einer Woche kräftiger aus und sind auch oft schon nach 4 Wochen sehr viel dichter und auch dicker. Zweitens gehen die Erschöpfungs- und Depressionserscheingen gleich mit weg. Dies kann kann aber bis zur endgültigen Stabilisierung 3 - 18 Monate dauern.

 

Die zirkumskripte Alopezie (Alopecia areata) betrifft oft schon jüngere Frauen, seltener auch Männer, und beruht wahrscheinlich auf Auto-Immun-Prozessen, die oft nicht laborchemisch definierbar sind. Hier ist eine spezielle, das heißt, niedrig dosierte Injektion von Mistel-Präparaten erfolgreich.