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Krebs

 

 

Das anthroposophische Paradigma der Krebskrankheit lautet: "Krebs ist nicht bösartig, sondern eine ganz normale Organbildung, die jedoch zur falschen Zeit und am falschen Ort erfolgt."

 

1920 trat Rudolf Steiner, der Begründer der anthroposophischen Medizin, mit der These an die Öffentlichkeit, dass Krebs eine Sinnesorganbildung zur falschen Zeit und an falscher Stelle sei. Im Zusammenhang damit schlug er auch sogleich die Misteltherapie der Krebskrankheit vor.

 

Begründung:

 

Die Mistel nimmt so innerhalb der Natur eine Sonderstellung ein, wie das Nervensystem innerhalb des menschlichen Organismus. Deshalb ist die Mistel das Heilmittel gegen den Krebs. Bereits 1917 veröffentlichte Rudolf Steiner hierzu die "Dreigliederung des Organismus". In der Embryonalzeit nimmt der Organismus des Menschen seinen Ausgang nicht vom Zentrum des Embryo, sondern von einem Stoffwechselsystem, das den Embryo noch ganz peripher, als der so genannte Mutterkuchen (die Plazenta) umgibt und ernährt. Erst sekundär wachsen das Herz und die Kreislauforgane von der Peripherie in das Zentrum des Embryo ein. Dort werden sie zum Träger eines noch dumpfen, nur träumend-fühlenden Bewusstseins, wohingegen der Stoffwechsel zeitlebens tiefschlafend-unbewusst bleibt. Erst danach, also gewissermaßen in einem dritten Schritt, werden die Sinnesorgane und das Gehirn zum Träger des tagwachen Gegenstandsbewusstseins  ausgebildet.

 

Besonders beim Menschen ist dieser dritte Schritt dadurch gekennzeichnet, dass das Nervensystem im Vergleich zu den mit dem Menschen näher verwandten, höheren Säugetieren nur sehr verzögert ausreift. Die starke Verzögerung in der Ausreifung des Gehirns und des Nervensystems ist aber insbesondere die Grundlage dafür, dass der Mensch lebenslang lernfähig bleibt und mit seiner lebenslangen Jugendlichkeit eine Sonderstellung in der Natur einnimmt.

 

Auch die Mistel nimmt eine Sonderstellung innerhalb der Natur ein: Wie der Mensch lebenslang lernfähig und jugendlich bleibt, so bleiben das Laub und das Holz der Mistel nicht nur über den Winter hinweg, sondern lebenslänglich grün. Und wie der Mensch seine Sinne dem farbigen und tönenden Kosmos zuwendet und sein Denken den kosmischen Ideen öffnet, so weigert sich die Mistel, im Boden zu wurzeln. Statt dessen parasitiert sie auf ihren Wirtsbäumen, wie das Gehirn auf dem Stoffwechsel des Menschen parasitiert.

 

Bringt man nun Mistelubstanz  per Injektion in den Organismus des krebskranken Menschen ein, so werden die Stoffwechselkräfte derart erregt, dass ein Fiebersturm entsteht, der die Krebsgeschwülste auflöst, die ja, wie wir nun wissen, am falschen Ort und zur falschen Zeit gebildete Sinnesorgane sind.

 

Gewiss ist dies eine stark vereinfachende Darstellung der Misteltherapie der Krebskrankheit, denn tatsächlich hat Rudolf Steiner auch die Grundlagen für eine neue Pharmazeutik gelegt, die die Mistel erst noch zu dem Krebsheilmittel schlechthin machen soll, die aber bis heute noch nicht voll entwickelt ist.

 

Doch diese vereinfachende Darstellung führt den Krebspatienten direkt in die für ihn grundlegende Bekanntschaft mit der Fiebertherapie ein, ohne die kein Erfolg von der Misteltherapie des Krebses erwartet werden darf.

 

Obwohl also die Misteltherapie der Krebskrankheit eine ganzheitliche Therapie ist, verläuft sie doch nicht ohne „Nebenwirkungen“: Das Fieber ist sogar eine „Hauptwirkung“ im Kampf gegen die Krebskrankheit.

 

 

Nur soviel sei hier gerade noch angedeutet: Die bei der Misteltherapie notwendige Fieberreaktion hält nur 2-3 Tage, maximal 4 Tage an, und braucht nur einmal wöchentlich zu erfolgen.

 

Alles Weitere zu diesem Thema erfahren Sie in dem Kapitel: „Anthroposophische Misteltherapie“.