PRIVATPRAXIS

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Hüftkopfnekrose, Morbus Perthes

 

Die Femur- oder Hüftkopfnekrose ist durch das Absterben eines Teils des knöchernen Oberschenkelknochenkopfes gekennzeichnet. Damit gehört sie zu den aseptischen Knochennekrosen. Ursache ist eine verminderte Durchblutung, die zum Absterben führt. Beim Kind wird dieselbe Erkrankung Morbus Perthes genannt.

 

Die genauen Ursachen gelten als "nicht restlos geklärt" (als ob es überhaupt irgend eine Krankheit gäbe, von der man das sagen könnte!). Beim Erwachsenen treten Hüftkopfnekrosen gehäuft nach Verletzungen des Hüftkopfes, z.B. nach traumatischer Luxation der Hüfte, bei Diabetes mellitus, Alkoholismus, nach einer längeren Behandlung mit Antikoagulantien und - nur scheinbar paradox - auch nach hoch dosierter Kortisonbehandlung auf.

 

Scheinbar ohne ersichtliche Ursache, oder nach einem Unfall, beginnt eine Hüfte plötzlich zu schmerzen. Die Beweglichkeit des Gelenkes schränkt sich ein, meistens ist die Innenrotation und Streckung gehemmt. Die Untersuchung mit dem MRT zeigt schon im frühen Stadium die Änderung der Stoffwechsellage im erkrankten Knochen. Schreitet die Krankheit weiter fort, zeigen sich im noch lebendigen Teil des Knochens Umbauvorgänge. Schließlich bricht der nekrotische Anteil des Hüftkopfes zusammen.

 

Von diesem Krankheitsbild unterscheidet sich die Coxarthrose destructive rapide (CDR) nur durch die Schnelligkeit der Zerstörung des Hüftkopfes und der Pfanne, die innerhalb von einigen Monaten eintritt. Der Morbus Perthes des Kindes und die klassische Hüftkopfnekrose der Erwachsenen verläuft meist über 2-4 Jahre.

 

 

Herkömmliche Therapie:

 

Früher wurde meist mit wenig Erfolg versucht, den abgestorbenen Teil des Knochens auszuräumen, mit Spongiosa zu unterfüttern und somit wieder einen tragfähigen Hüftkopf zu erreichen. Ferner wird die vaskulär gestielte Knochenspanimplantation bei noch geringer Ausprägung von Hüftkopfnekrosezeichen im MRT und der Röntgenuntersuchung bei jüngeren Patienten angeboten. Das Bein ist dann zwar uneingeschränkt belastbar, aber dennoch schlechter beweglich. Inzwischen wird das künstliche Hüftgelenk (Endoprothese) als Mittel der Wahl angeboten.

 

Meine Therapie:

 

Ausgehend von dem Befund, dass sowohl die arterielle, als auch die venöse (siehe die bläuliche Hautfärbung beim längeren Verlauf!), als auch die lymphatische Zirkulation (siehe die teigige Gewebeschwellung), als auch die nervöse Versorgung (oft Taubheit, oder dumpfe Schmerzen oder Ameisenlaufen), als auch die Knochenbildung, also insgesamt mindestens 5 Systeme an der Störung beteiligt sind, habe ich ein fünffaches Injektionsprogramm entwickelt. Dieses teile ich hier mit, da die Betroffenen wirklich zu bedauern sind, und sich inzwischen Sechs Fälle auf diese Art heilen ließen.

  

Im Falle einer ungenügenden Wirkung, zB 4 Wochen nach Therapiebeginn, sollten Sie nach Möglichkeit einen nochmaligen Sprechstundentermin bei mir vereinbaren.

 

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