Noch Fragen?


Fragen die Sie an mich haben könnten . . .

 

Warum ist  diese Praxis keine Kassenarztpraxis?

 

In der politischen Öffentlichkeit werden die Formen und Vorschriften des gesetzlichen Gesundheitssystems seit Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts so dargestellt, als seien sie nur durch ökonomische Faktoren und allenfalls außerdem durch die Notwendigkeiten der Qualitätssicherung bedingt. Diese Sichtweise wurde zunächst 1979 durch die SPD unter dem Stichwort "Kostendämpfungsgesetz", danach seit Norbert Blum bis heute unter der Bezeichnung "Gesundheitsreform" vertreten. Ich selbst habe meine Praxis am 1. Januar 1985 eröffnet und konnte diese neue Bezeichnung "Gesundheitsreform" lange nicht verstehen. Was hat "Kostendämpfung" mit "Reform" zu tun? Erst allmählich dämmerte mir, dass es sich in Wirklichkeit um ein politisches Projekt handelt, dessen Ziel die Ausrottung des wissenschaftlichen Individualismus an einer Stelle ist, wo es um das spirituelle Menschenbild geht. Wenn also zum Beispiel in den Marxistisch-Leninistischen und sozialdemokratischen Kreisen der BRD von einer "Zwei-Klassen-Medizin" die Rede ist, so sind oberflächlich die Privatkassen damit gemeint, deren bloße Existenz die Gleichheit der Staatsbürger mit Füßen tritt, weil ja dem Nicht-Selbständigen die Sozialversicherung schon abgezogen wird, noch bevor er seine Lohntüte zu sehen bekommt. Aber wo ein materialistisches Menschenbild führend ist, da sind auch keine spirituellen Begriffe für "ärztliche Intuition" und "persönliche Verantwortung" vorhanden, denn materialistisch gesehen bedeutet "Intuition" ja nur: "Pi mal Schnauze" ; und "persönliche Verantwortung" bedeutet: "Du musst so viel verdienen, dass Du Dir den teuersten Anwalt leisten kannst".

 

Wir  steuern also schon seit längerer Zeit durch die öffentlichen  Lenkungssysteme auf eine Medizinversorgung zu, innerhalb derer der individuelle Patient es nur noch mit kollektiven "Gremien" aus so genannten "Experten" zu tun hat, die alle Spezialisten sind, für die also der Patient buchstäblich nur noch aus Atomen, bzw. den 118 Elementen des physikalischen Periodensystems besteht. Der aus Fleisch und Blut bestehende erfahrene Hausarzt hingegen, der alle Experten-Befunde zusammenträgt und dann die Therapie durch seine Intuition  zu verantworten hat, der  soll abgeschafft werden! Ein solcher Hausarzt möchte ich aber sein, und  deshalb habe ich keine "Kassenarztpraxis" mehr!

 

Wie real und dumm-schlau die politischen Gegner der spirituellen Medizin gegenüberstehen, zeigte sich 2004: Schon im Herbst 2003 waren alle Parteien (sogar auch die "GRÜNEN!") übereingekommen, dass man doch die Heilmittel, die nicht rezeptpflichtig sind, aus der Erstattung durch die Krankenkassen herausnehmen sollte. So dachten offenbar alle Parteien, frei nach dem Motto: Ein Medikament, das uns nicht umbringen kann, kann uns auch nicht stärken!".

 

 

Da diese Haltung aber die gesamte Homöopathie betraf und deshalb einen voraussehbar starken Protest bei allen Anhängern

einer spirituellen Heilkunst hervorgerufen hätte, entschlossen sich die Gegner der spirituellen Medizin zu einem extrem dummen Ablenkungsmanöver: Man führte gleichzeitig die so genannte "Praxis-Gebühr" von 10€ pro Kopf in der Kassenpraxis ein!

 

 

Ich hielt das damals nicht für möglich, aber die Rechnung der Schweinsköpfe (so hätte George Orwell sie in seiner "Farm der Tiere" benannt) ging trotz ihrer Dummheit auf: Indem die gesamte Presse mehrere Jahre lang  scheinbar im Interesse des "kleinen Mannes" gegen die Praxis-Gebühr polemisierte, wurde die gleichzeitige Abschaffung der Erstattungsfähigkeit für Naturheilmittel von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen, bis die "Praxis-Gebühr" dann 2014, also 10 Jahre später, als "unsinnig" wieder abgeschafft wurde. Im perversen  Sinne hatte sie ihre Aufgabe ja höchst "sinnvoll" erfüllt, und sogar die Privatkassen dazu verführt, die Naturheilmittel nicht mehr zu erstatten!

 

 

Einige weitere Fragen, die Sie an mich haben könnten . . .

 

Natürlich türmen sich in dieser Situation die Fragen des gesetzlich versicherten Kassenpatienten auf, der in meine Sprechstunde kommen will: "Kann ich mir das überhaupt leisten?"

 

 

Als allgemeine Grundlage für mein Honorar dient die Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ), die ich zum normalen 2,3 fachen Satz anwende. Das wird von allen privaten Krankenkassen anerkannt.

Für gesetzlich Versicherte ist aber zu beachten, dass der Umgang mit chronischen Leiden erfordert, dass die erste Beratung einschließlich der körperlichen Untersuchung mindestens eine Stunde dauert, um die Therapie zu planen. Sie kostet deshalb nach den GoÄ-Positionen Nr 30 und Nr 8 bei mir 155.- Euro. 

 

Aus gegebenem Anlass kann kein Sprechstunden-Termin dieser besonderen Art (Erstkontakt bei chronischer Krankheit) vergeben werden, ohne dass der Patient sich schriftlich damit einverstanden erklärt, dass die Gebühr auch dann fällig ist, wenn er später als 24 Stunden vor dem Termin wieder absagt. 

 

Aber nach diesem Erstkontakt bewegen sich die Kosten für den gesetzlich versicherten Kassenpatienten in einer Größenordnung von 20 bis 50 Euro, sind also gut überschaubar. Die Naturheilkundemittel, die ich verschreibe, werden allerdings von keiner Kasse getragen, auch nicht für die gesetzlich versicherten Kassenpatienten, wie ich weiter oben historisch erläutert habe. Deshalb halte ich seit 2004 auch "Die Grünen" nicht mehr für wählbar.