Welche Therapie-Methoden biete ich an?


Vorbemerkung:

 

Die naturwissenschaftlich ausgerichtete akademische Medizin hat in den letzten Jahrzehnten atemberaubende Fortschritte gemacht.

 

Dennoch werde ich in meiner Praxis immer wieder mit dem Schicksal von Patienten konfrontiert, deren besondere individuelle Lage offenbar selbst von den besten Vertretern der naturwissenschaftlich ausgerichteten akademischen Medizin nicht ausreichend gebessert, ja, vielfach nicht einmal als solche wahrgenommen werden konnte. Dies ist gewiss die Folge hochgradiger Spezialisierung. Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen durch eine geistige Sicht des menschlichen Organismus ist daher die größte Aufgabe unseres Alltages. Letztlich kann dies nur dadurch gelingen, dass die verschiedenen Richtungen der medizinischen Kunst im Dienste des Patienten miteinander zur Synthese gebracht werden. In diesem Sinne sind alle hier nun aufgeführten und dargestellten Methoden nicht als Alternativen, sondern als Erweiterungen und Ergänzungen dessen zu verstehen, was in der akademischen Medizin anerkannt und erfolgreich ist.  

 

Chronisch kranke Patienten, die ein bestimmtes Therapie-Programm schon in meine Praxis mitbringen, haben deshalb nicht zu befürchten, dass ihnen dieses  nun genommen oder ausgeredet  werden soll, sondern im Gegenteil: Soweit sie damit eine Verbesserung ihrer Lage erzielen konnten, bleibt es zunächst voll  erhalten und wird nur in dem Maße schrittweise reduziert oder beendet, als dies sich ohne Verlust an Lebensqualität als möglich erweist.


1. Konzeptuelle Grundlagen meiner Arzneimittel-Therapie:

2. Weitere Therapiekonzepte:

a) Heileurythmie  

b) Misteltherapie                                                                                       c) Galvanotherapie

 

Heileurythmie

In der Eurythmie kommt unmittelbar ein Geistig- Seelisches zum Vorschein, das den gesamten Bewegungsorganismus des Menschen durchseelt und durchgeistigt. Sie nimmt das zum Ausgangspunkt, was sich der Mensch kollektiv im Laufe der Menschheitsentwicklung 

als ein Geistig-Seelisches durch die Sprache erarbeitet hat. 

In der äußeren, naturwissenschaftlichen Paläo-Anthropologie ist darüber erst sehr wenig bekannt, aber immerhin weiß man inzwischen, dass die geistige und soziale Entwicklung der Menschheit überhaupt erst dadurch ihren Sonderweg innerhalb der Natur einschlagen konnte, dass die Menschheit sich den aufrechten Gang errungen hat. Vor etwa 12 Millionen Jahren war nach heutigem Wissen die Umgestaltung der Füße, der Beine und der Wirbelsäule im Dienste des aufrechten Ganges so weit fortgeschritten, dass man aus diesen Veränderungen erstmalig  die Diagnose "Mensch" stellen konnte: Jetzt waren die Großzehen dem Fuß angelegt, konnten also nicht mehr wie noch heute bei den Großaffen zum Greifen mit den Füßen benutzt werden, und der Mensch lernte nicht nur aufrecht zu Gehen, sondern auch stille zu Stehen, weil das Fußgewölbe nach hinten durch ein massives Fersenbein abgeschlossen wurde, das den Großaffen bis heute noch ebenso fehlt, wie das Fußgewölbe insgesamt. Die Knie standen nun auch nicht mehr wie noch heute bei den Affen senkrecht unter den Hüftgelenken, sondern in einem bis heute für den Menschen typischen, unverwechselbaren Winkel, und die Wirbelsäule erhielt erstmalig ihre bis heute für den Menschen einmalige Doppelkrümmung, durch die der Kopf nicht mehr an der Wirbelsäule hängend, sondern erstmalig wie auf ihr wie federnd und frei gewissermaßen "reitend" getragen werden kann.

                  Dennoch dauerte es noch etwa  Fünf Millionen Jahre nach der Aufrichtung, bis sich die Hirnentwicklung explosionsartig beschleunigte, so dass sich aus dem aufrecht gehenden und stehenden nun auch ein entsprechend großhirniger Mensch entwickelte. Was war aber der Anlass zu dieser nun relativ plötzlich einsetzenden Hirnvergrößerung der letzten zwei Millionen Jahre der Menschheitsentwicklung?

 

Für den Laien mag die nun folgende Begründung nahezu unglaubwürdig erscheinen, für die Fachwelt aber ist es  sonnenklar: Der Anlass zu der bis heute so charakteristischen Hirnvergrößerung des Menschen war die Umbildung der Zähne vom Allesfresser- zum Sprachgebiss!

Der Fachmann versteht unter "Sprachgebiss" eine Bezahnung, bei der alle Zähne gleich hoch sind, so dass sie eine durchgehende Kante bilden, ohne die wir unmöglich "S","T", "ST","Z", "F", "X" oder "C" sprechen könnten, aber auch beim Sprechen des rollenden "R", des "P", "B", "N", und "L" erhebliche Schwierigkeiten hätten. 

 

Erst dadurch, dass der Mensch ein Sprachgebiss bekam, wurde ermöglicht, dass er beim Sprechen nicht nur "A", "E", "I", "O" und "U", also seine innere Gefühlswelt ausdrücken konnte, sondern auch die oben genannten Konsonanten. Dadurch wurde er in die Lage versetzt, auch von Dingen zu sprechen, die in der äußeren Natur vertreten sind. Während also die Gesamtheit der Vokale ideal zum Mitteilen der inneren Gefühle, also des seelischen Empfindens geeignet ist, können wir mittels der Konsonanten auch von Dingen sprechen, die außerhalb unserer Gefühlswelt, also geistig sind!

 

Welche Veränderungen waren aber die Voraussetzung zur Bildung des Sprachgebisses? Hier kommt vor allem der Einbezug der Arme in die Menschheitskultur für das Entwickeln einer Technologie der Nahrungszubereitung in Betracht, also ein ökologischer Umschwung: Nur durch Wärmebehandlung, sprich: Kochen, Backen und Braten, konnte die Nahrung so verfeinert werden, dass zu ihrem Genuss das brutale Allesfresser-Gebiss der Affen entbehrlich wurde!

 

Wir haben also die ganze Menschheitsentwicklung der letzten 12 Millionen Jahre mit ihren vielfältigen Umwandlungen der Gliedmaßen und der Wirbelsäule genauso in die Betrachtung der Sprachfähigkeit des Menschen einzubeziehen, wie schließlich die Entwicklung der Ernährung-Technologie des Kochens, Bratens und Backens, um zu ermessen, welche Bedeutung die Sprache für die Gestaltung des menschlichen Organismus hat.

 

Was tun wir also, wenn wir sprechen?

Im Sprechen übertragen wir unser seelisches Inneres auf den Atemstrom und die Bewegungen der Sprachorgane. Insofern überführt das Sprechen unser Vorstellen in eine Bewegung. In der Heileurythmie setzen wir diese Richtung fort, so dass der innere Mensch den äußeren Menschen durch und durch beweglich macht. Was ich in der frühesten Kindheit schon zu lernen beginne, und in der mittleren Kindheit, also vom Schuleintritt bis zur Pubertät, zu einer gewissen, vorläufigen Vollendung bringe, nämlich meine Gefühle und Gedanken dadurch auszudrücken, dass ich sie in Sprachlaute verwandle und anderen Menschen mitteile, das übertrage ich in der Heil-Eurythmie auf den Ganzen beweglichen Organismus, besonders aber auf die Beine, Füße und die Wirbelsäule. Indem ich dies täglich übe, wird meine Seele erst zum eigentlichen Herren meines Körpers. So können wir durch Heileurythmie ausgleichen, was unser Intellekt durch seine Routine und Abstraktheit in die Erlahmung, wenn nicht sogar Erstarrung führt (Näheres hierzu erfahren Sie, wenn Sie auf das Wort "Heileurythmie" klicken).

 

Misteltherapie

a) Bei Krebs

 

Die Misteltherapie stärkt in Ergänzung der naturwissenschaftlich-technologischen Formen der Krebstherapie die Selbstheilungskräfte des Patienten (Näheres hierzu erfahren Sie, wenn Sie auf das Wort "Misteltherapie" klicken).

 

b) Bei den so genannten Auto-Immunkrankheiten.

 

Es gibt aber eine ganze Reihe von weiteren Krankheiten, die nicht krebsartig sind und doch auch durch Misteltherapie geheilt oder wesentlich gebessert werden können: Siehe Herzinfarkt, Auto-Immunkrankheiten, Auto-Immun-Hautkrankheiten, Lupus erythematodes, Rheumatoide Arthritis, Juvenile Monoarthritis, Psoriasis, Chronische Hepatitis B und C, Chronisch-Entzündliche Darmkrankheit (CED)

 

Galvanotherapie