PRIVATPRAXIS

 Kontakt:

 Mail:

heinz.brettschneider@t-online.de

 

Mobil +49 170 565 75 90

Festnetz/Fax +49 711 56615205

Schreiberstr. 37, Klingel 8E

70199 Stuttgart

 

Heileurythmie

"I": DENKE IM GEISTE !

 

 

 

 

"A": EMPFANGE LIEBEND GÖTTERWILLENSKRAFT !

 

 

 

 

"O": LEBE SCHAFFEND ATMENDES DASEIN ! 

 

 

 

 

 

 

(Rudolf Steiner, 4.11.1923)

In der Heileurythmie werden die Bewegungen, die unsere Sprachorgane beim Sprechen ausführen, auf die Gliedmaßen übertragen. Heileurythmie stärkt dadurch das Fühlen, das den Tatwillen mit dem Denken verbindet. Das Sprechen erlernt der Mensch bei gesunder Entwicklung erst nach der Aufrichtung, also später als das Stehen und Gehen, aber noch vor dem Denken. Wie das Stehen und Gehen die unbewusste Grundlage des Tatwillens, so ist das Denken die bewusste Grundlage der Freiheit des Menschen. Das Sprechen nimmt diesbezüglich eine mittlere, verbindende Stellung zwischen dem Gehen und Denken ein, ist also bewusster als das Stehen und Gehen, aber weniger bewusst als das Denken. Das Sprechen verbindet also im Fühlen die Tatkraft mit der Freiheit. Die Heilkraft der Heileurythmie beruht also darauf, dass sie die fühlende Verbindung  zwischen Handeln und Denken stärkt. Die durch das Fühlen entstehende Integration des Denkens mit dem Handeln  ist besonders bei den chronischen Erkrankungen geschwächt. Sie kann dem Organismus aber durch die Heileurythmie zurückgegeben werden. 

 

So aktiviert sich der ganze Mensch in der Eurythmie, und das Eurythmisieren wird zum Mittel der gegenseitigen Verstärkung menschlichen Denkens und Wollens im Gefühl. Und indem der Mensch seine Gliedmaßen- und Rumpfbewegungen in den Dienst des »sichtbaren Sprechens« stellt, emanzipiert er seinen Organismus aus den irdischen Kräften der Schwere und Trägheit. Eurythmie durchdringt ihn dabei mit Kräften, die den Deformationen und Funktionsschwächen seiner inneren Organe entgegenwirken, macht ihn „fit“ nicht nur im sportlichen Sinne, sondern auch „fit“ für die geistigen und emotionalen Herausforderungen des Lebens.

 

Eurythmie gibt es als Bühnenkunst, als pädagogische Eurythmie in der Schule, und als Heileurythmie. Auf der Bühne werden die einzelnen Sprachelemente der Eurythmie nur jeweils angedeutet und fließend ineinander übergeführt. Der Heileurythmist dagegen greift einzelne Sprachelemente gezielt heraus, um damit erkrankte Organfunktionen spezifisch zu beeinflussen und lässt die einzelnen Bewegungen durch den Patienten als tägliche Übungen wiederholen.

 

Heileurythmie gehört, wie der Sport und die Krankengymnastik, zu den übenden Therapie-Verfahren. Da der Patient durch übende Verfahren für seine Heilung selbst aktiv wird, sind sie das Herzstück der anthroposophischen Medizin. Und Heileurythmie ist das am weitesten entwickelte unter diesen.

Bei welchen Erkrankungen wird Heileurythmie angewendet?

 

Heileurythmie stärkt die Lebenskräfte und macht den Organismus beseelter. Daher kann Heileurythmie bei allen Erkrankungen angewendet werden, bei denen die Lebenskräfte geschwächt sind oder der Organismus sich der Herrschaft der Seele entzogen hat.

 

Dies betrifft besonders die zivilisatorisch bedingten chronischen Krankheiten wie Migräne, Asthma, Rheuma, Multiple Sklerose, Systemischer Lupus, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und Herzinfarkt, die Allergien wie Heuschnupfen und Neurodermitis, die funktionellen Verdauungsbeschwerden, aber auch viele seelische und neurologische Störungen wie ADS, ADHS, Bettnässen, Epilepsie, Schlaganfall, posttraumatische Funktionsverluste, Stottern, Nervosität, Schlaflosigkeit, Depressionen, Erschöpfungszustände, Ess- und Panikstörungen.

 

  

Theosophie

 

Ätherleib